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Posts mit dem Label "Bücher in deutscher Sprache" werden angezeigt.

BÜCHERSCHAU DES TAGES: Lust am Widerspruch

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Die Zeit liest die von Gabriele Leupold meisterhaft übersetzten Erzählungen Andrej Platonows . Die SZ amüsiert sich prächtig, wenn Stefan Hertmans Gott und Teufel in einem Kunststudenten aufeinandertreffen lässt. Die taz bewundert, wie sich Jegana Dschabbarowa Körper und Sprache zurückerobert. Erschüttert liest die NZZ bei Son Lewandowski von Missbrauch im Leistungssport. Vorbildlich findet die FAZ , wie Klaus Rennert hinter die Kulissen der deutschen Justiz blickt.  KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: Der Klang des Kinyarwanda

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Die FAZ verkündet mit Scholastique Mukasonga im Ruanda der Dreißiger Jahre eine radikal weibliche Heilsvision . Die FR verfolgt gebannt, wie Mick Herrons neuer Krimi vom Nachbarschaftsdrama in eine düstere Geschichte über den Irakkrieg, Geheimdienst und Militär kippt. Die NZZ lernt Sigmund Freud in den Briefen, die er an seine Verlobte Martha Bernays schrieb, als eifersüchtigen Patriarchen kennen.   Dlf Kultur bescheinigt Pierre Michons Prosa in "Wintermythologien" eine unvergleichliche Wucht .  KAUFEN Sie bei Amazon

WO WIR NICHT SIND: Bekenntnis zur unbedingten Erinnerung

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Anatoli Kusnezows "Babyn Jar" ist vieles auf einmal: Roman, Dokument eines der grausamsten Judenmorde der Nazis im Zweiten Weltkrieg, aber auch eine Geschichte der Zensur . Denn der Roman durfte in der Sowjetunion nur bis zur Unkenntlichkeit verstümmelt erscheinen. Kusnezow macht dies typografisch kenntlich. Vor allem ist der Roman jedoch Zeugnis der Naziherrschaft in der Ukraine, erzählt aus der Perspektive eines 12 - Jährigen , der nie den Blick senkt. KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: Träume eines See-Elefanten

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Die FAZ bereitet sich mit Ferdinand Gehringer und Johannes Steger auf den militärischen Ernstfall in Deutschland vor. Mit dem Dramaturg Klaus Zehelein , der das Musiktheater  umgekrempelt hat, erlebt sie "Unerhörte Augenblicke". Die SZ ruft mit Hermann Vinke die Jugend zum Kampf für die Demokratie auf. Die taz kann mit Patricia Thomas Comic Stimmen und Nöte aus dem "Jugendarrest" vernehmen. Dlf Kultur erfährt aus einem Kinderbuch von Nele Brönner und Michael Stavaric , dass Ameisen nur 1,1 Minuten am Stück schlafen und weiße Haie gar nicht. KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: Meister des Mäandernden

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Die FAZ ist mit Kai Grehns Hörspiel hautnah beim Prozess gegen Jeanne d'Arc dabei. Die FR lernt von Julian Barnes , wie man dem Tod mit einem Lächeln begegnet. Die taz ist schier überwältigt von Jens Harders Bilder- Geschichte des Universums . Die SZ lernt durch Tara Sullivans Jugendbuch "The Bitter Side of Sweet" die Arbeit auf einer Kakaoplantage an der Elfenbeinküste kennen. "Tax the rich!" ruft die Welt mit Gabriel Zucman . Dlf Kultur erfährt aus Owen Rees ' "Eine unerzählte Geschichte der Antike" unter anderem, wie wenig Ovid sein Exil an der Schwarzmeerküste gefiel.  KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: Ein Element des Rätselhaften

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Die FAS streunt mit einem Autisten, der sich zum Herzenskünstler entwickelt, durch eine postsowjetische Stadtlandschaft, die der lettische Romancier Andris Kalnozols zeichnet. FAZ und NZZ lassen sich nach Paris entführen: Die FAZ mit Felix Philipp Ingold zu den russischen Emigranten der 20er und 30er Jahre des letzten Jahrhunderts, die NZZ mit Sebastian Smee zu den Impressionisten des 19. Jahrhunderts. Die FR empfiehlt als Mittel gegen Lethargie im Ukrainekrieg den Sammelband "Geteilter Horizont", weil er ihr den Kriegsalltag nahe bringt. Die SZ kämpft mit Kari Leibowitz ' Ratgeber "Wintern" gegen den Winterblues . Die taz gruselt sich auf das angenehmste mit Josh Winnings Thriller "Verbrenn das Negativ" und taucht mit Maurice Crul und Frans Leslie ein in die Gesellschaft der Minderheiten europäischer Städte. KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: Von Bügelbrettern und Papiertütenfaltmaschinen

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Die taz lernt dank  Karen van den Berg die unsichtbare Seite der Gegenwartskunst kennen. Die FAZ argumentiert mit Thomas Wagner angeregt gegen Hobbes, Herfried Münkler und andere Fürsprecher des Nationalstaats . Die FR kehrt mit Mascha Kaleko noch einmal nach Berlin zurück. Der Dlf entdeckt mit Konstantin Richters Sachbuch über die "Deutschland AG" den "Wirtschaftsroman, der fehlte". Und der Dlf Kultur bewundert, wie Anke Feuchtenberger mit ihren Comic-Essays nicht nur Themen wie Körperlichkeit und Sprache, sondern auch die Grenzen des Genres auslotet. KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: Finden Sie Ihre Madeleine!

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Zeit , SZ , Dlf und Dlf Kultur feiern den letzten Teil von Leila Slimanis marokkanisch-französischer Familientrilogie: Weltliteratur von Proust'schem Format, jubeln sie. "Partisanenhaft wild" nennt die FAZ zudem Peter Waterhouse ' 1500-Seiten-Brocken "Z Ypsilon X". NZZ und Dlf Kultur mäandern ein vermutlich letztes Mal durch das Denken von Julian Barnes . So besorgt wie beeindruckt liest die SZ außerdem  Ray Dalios "Weltordnung im Wandel" über Aufstieg und Fall von Nationen. KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: Poesie der Nüchternheit

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Die FR lässt sich von Elli Unruh in "Fische im Trüben" zu einer mennonitischen Gemeinde in die kasachische Steppe entführen. Außerdem empfiehlt sie das neue Buch des Soziologen Hartmut Rosa . Die FAZ lernt mit Sandra Funck die 68er-Bewegung nochmal neu kennen, nämlich im Klassenzimmer. Die NZZ vertieft sich in die Memoiren der Pélicot-Tochter Caroline Darian . Die SZ verliebt sich in Barbara Yelins Comic über die Schauspielerin Therese Giehse . Und Dlf freut sich über die "Poetik der Freundschaft" in den Briefen Elsa Morantes an ihre Schriftstellerkollegen.  KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: Finsterer Witz und nüchterner Realismus

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Die NZZ lobt das neue Buch von Martin Schulze Wessel  als "sorgfältig recherchierten" Augenöffner in Bezug auf die deutsch-ukrainischen Beziehungen . Außerdem taucht sie ein in die düster-witzigen Erzählungen von Adam Bodor über die ungarische Minderheit in Rumänien und den Schrecken der Securitate . Die SZ empfiehlt Christoph Safferlings "Ohnmacht des Völkerrechts" mit Einschränkungen. Dlf lernt Johann Gottlieb Fichte bei Harro Zimmermann als Intellektuellen voller Widersprüche kennen. Dlf Kultur widmet sich mit Julian Heisler "Amerikas Oligarchen".   KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERBRIEF: Funken von Wärme

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Heiße Lektüre für kalte Tage: Der frisch gekürte Literaturnobelpreisträger László Krasznahorkai hat mit einem Mythenspinner Spaß in der Hölle. Nava Ebrahimi lässt einen blinden afghanischen Dichter in einem norddeutschen Geflügelhof stranden. Aya Jaff erklärt die Machtspiele der Broligarchie . Und Christopher Clark macht aus einem Skandal um Sexorgien in Preußen eine filmreife Erzählung. Dies alles und mehr in unseren besten Büchern des Monats Januar. KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: Prosa wie Schnee

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Wehmütig, aber auch tief beeindruckt nehmen FAS und Welt mit Julian Barnes Abschied von einem Schriftstellerleben. Die FAZ blickt mit Michael Angele zurück auf die wilde Vergangenheit des Stuttgarter Platzes und baut mit Sy Montgomery einen Rollstuhl für eine Schildkröte . Die FR verliebt sich dank Auður Ava Ólafsdóttir  in die schillernde Grammatik des Isländischen . Die taz kämpft mit Alicia Baier für das Recht auf Abtreibung . Und der Dlf Kultur birgt mit Tommaso Landolfis „Herbsterzählung“ ein Meisterwerk der europäischen Literatur.  KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: Literarische Echokammer

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Die FAZ lernt in Viktor Martinowitschs Roman "Das Gute siegt", wie effektiv der alltägliche Widerstand unter einem Regime wie in Belarus sein kann. Der Dlf bewundert, wie die Argentinierin Mariana Enriquez feministischen Bodyhorror und magischen Realismus zusammenbringt. Dlf Kultur gibt sich mit postum erscheinenden Erzählungen von Pascal Mercier dem "Fluss der Zeit" hin. Die FR gruselt sich, ist sie doch dank Molly Thynne "Eingeschneit mit einem Mörder". KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: Gut gewürzt

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Der Dlf Kultur lernt in einem prächtigen Bildband auch die Theoretikerin Anni Albers kennen, die FAZ  erweitert indes mit Fotografien von Brigitte Kraemer  ihren Blick aufs Ruhrgebiet. In Alina Bronskys kulinarischer Kurzautobiografie erfährt sie, was Essen mit Identität zu tun hat. Die NZZ erkennt in dessen neuem Roman: Jon Fosse hat Humor. Radikal und modern findet die SZ Tezer Özlüs Roman "Die kalten Nächte der Kindheit" KAUFEN Sie bei Amazon

FOTOLOT: Auf ihrem Bauch ein Floh

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Gerade kann man in Paris einige spektakuläre Retrospektiven sehen: zu Gerhard Richter, Jacques Louis David, John Singer Sargent oder Magdalena Abakanowicz. Eine der schönsten - und seltensten - ist die Ausstellung von Werken Georges de La Tours im Musée Jacquemart André. 350 Jahre lang war der Barockmaler vergessen, bis er als Meister von Licht und Schatten wiederentdeckt wurde. KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: Streng mit Möchtegerndichtern

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Die FAZ  erkennt in den erstmals vollständig erschienenen Tagebüchern Carlo Emilio Gaddas aus dem Ersten Weltkrieg historisches Zeugnis, psychologische Selbstanalyse und die Geburt eines Autors zugleich. Begeistert lässt sie sich außerdem auf das literarische Fangspiel Christopher Eckers in "Die leuchtende Reuse" ein. Die NZZ zieht mit Audur Ava Olafsdottir in ein Haus auf dem Land fernab von Reykjavik . Dlf lässt sich von Christoph Hein die sehr menschliche Seite Johann Sebastian Bachs zeigen. Dlf Kultur ruft mit Delphine Minoui und ihrer iranischen Heldin: "Frau, Leben, Freiheit!".  KAUFEN Sie bei Amazon

VORWORTE: "Leiden lernt man durch Leiden"

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Wenn man vierzig Jahre über Bücher geschrieben hat, sollte das Territorium der eigenen Interessen einigermaßen kartiert sein. Meint man. Aber Literatur schlägt immer mal wieder zu und ein, wo man es nie erwartet hätte. So hat Son Lewandowskis Debütroman "Die Routinen" die angejahrte "Vorworte"-Schreiberin wortmächtig an die Schicksale junger Kunstturnerinnen herangeführt. KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: Resilienz nach Ausbruch der Revolution

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Die FAZ lernt von Christian Spiering Interessantes über das mysteriöseste Elementarteilchen von allen: das Neutrino. Die FR empfiehlt Pascal Garniers "Die Eskimo-Lösung" als bitterbösen Noir über einen konsequenten Misanthropen. Die NZZ amüsiert sich prächtig mit der schlagfertigen Herrenfriseurin in  Zyta Rudzkas "Lachen kann, wer Zähne hat". Die Welt kommt Königin Marie-Antoinette durch die Aufzeichnungen ihres Kammermädchens Henriette Campan ganz nah. Und Dlf streift mit Clara Heinrichs experimentellem Debütroman durch die Puszta.  KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: Kohlrabiapostel

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Die FAZ gruselt sich mit Josh Winnings "beunruhigend-schönem" Horror-Roman "Verbrenn das Negativ". Die SZ lässt sich von Joseph Croitoru "Das System Netanjahu" erklären. Außerdem lobt sie Helmuth Kiesels kluges Werk über Literatur im Nationalsozialismus . Die NZZ blättert mit Spannung durch das Erinnerungsbuch der Afrika-Korrespondentin Christina Karrer , die von den Höhen und Tiefen ihres Lebens in Südafrika erzählt. Und die Welt macht sich mit Heike Behrends Biografie über den selbsternannten Propheten Gustaf Nagel zu Fuß auf ins Heilige Land.  KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: Der Musik ähnlich

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So ein Buch erscheint nicht jeden Tag: 2.368 Seiten hat Wolfgang Künnes Biografie über den so großen wie vergessenen Philosophen und Dissidenten Bernard Bolzano - die taz ist überwältigt. Die SZ ruft der Cellistin Raphaela Gromes , die in "Fortissima!" Komponistinnen wiederentdeckt, ein " Bravissima !" zu. Die FAZ entdeckt mit Gerti Tetzners "Karen W." einen höchst ungewöhnlichen Roman über die DDR, u. dlfkultur geht mit Norbert Hummelt am "Hellichten Tag" die tassen holen. KAUFEN Sie bei Amazon