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BÜCHERSCHAU DES TAGES: Freiheit in der Sprache

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Tief beeindruckt legen FAZ und Dlf mit Jochen Missfeldt einen „Abschiedssommer“ lang die Prägungen der NS-Zeit in den späten Fünfzigern frei. Ganz hingerissen ist die SZ von gleich vier neuen Büchern mit Lyrik für Kinder , darunter Heike Nieders Fragen an Kinder aus aller Welt. Dankbar ist die SZ auch, dass Miriam Carbe ihr von Frauen erzählt, wie sie wirklich sind. Die taz liest bewegt von Hans Coppi jr . herausgegebene Briefe seiner Eltern. Und die FR blickt mit Jens Balzer auf Phänomene der Nullerjahre. KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: Zeige deine Wunde

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Die FAZ ärgert sich mit C . Thi Nguyen über Scores,  vor allem wenn es um Wein geht. Mit dem japanischen Philosophen Kohei Saito bereitet sie sich auf die Endzeit vor. Sehr berührt liest die FR , wie Anne Goscinny per Brief einen „kleinen Steg“ zu ihrem Vater, dem verstorbenen Comiczeichner René Goscinny , baut. Die Welt lernt schließlich doch noch Neues aus dem großen Finale von Antonio Scuratis Mussolini-Pentalogie. Und der Dlf bewundert, wie Verena Stauffer Fragen über Kunst und Musentum aus weiblicher Perspektive erzählt.  KAUFEN Sie bei Amazon

VORGEBLÄTTERT: Necla Kelek: Glückskind

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Die Soziologin Necla Kelek hat sich als Kritikerin eines reaktionären, patriarchalen Islam einen Namen gemacht. In ihrer Autobiografie "Glückskind" erzählt sie, wie ihre Familie Anfang der 1960er aus Anatolien nach Istanbul zog. Die Keleks sind säkulare Muslime, die Atatürk verehren, an die Republik glauben, die Moderne und die Demokratie. 1966 dann zieht die Familie nach Deutschland, ins niedersächsische Bückeburg . Unterstützt von ihrer Familie begegnet Necla, damals neun Jahre alt, der deutschen Gesellschaft von Anfang an mit Neugier. Das geht bis zu Marxismusvorlesungen bei der IG Metall. Hier zwei Leseproben aus dem Buch: Über das Leben in Istanbul und dann in Bückeburg. KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: Sich misstrauisch beäugende Geschwister

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Die FAZ folgt Fang Fangs lebensmüder Erzählerin durch ein sowohl schönes als auch schreckliches Wuhan . Die FR lobt Ulrich Peltzers komplexen Roman "Der verlorene Schlaf", der gleichzeitig vom genialen Mathematiker Évariste Galois und einer wilden Jugend in den 68ern erzählt. Die SZ lässt sich in Seyda Kurts "Zeit der Monster" das Ende der Welt von TikTok vorhersagen. Und Dlf Kultur vertieft sich in Marc David Baers kluges Buch über die Geschichte muslimisch-jüdischer Beziehungen .  KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: Themen unter der Taucherkappe

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Die FR staunt, wie Lukas Bärfuss in "Königin der Nacht" den Abgrund einer lieblosen Kindheit grell ausleuchtet. Außerdem spielt sie mit Nikolaus Heidelbachs Flusspferddame Simone Mikado. Die taz zieht den Hut vor Maria Reva , die in "Ein Königreich für eine Schnecke" sowohl ein feministisches Roadmovie als auch vom Angriffskrieg Russlands erzählt. Dlf lauscht hingerissen dem Country-Sound von Malachy Tallacks Totalverweigerer Sonny. Und Dlf Kultur lernt bei Sarah Diehl den Flow der Unterwasserwelt kennen.  KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: Kleines, groteskes Welttheater

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Die FAZ schmökert in neuen Krimis: Mit Peter Graingers eigensinnigem Helden versucht sie den vermeintlichen Unfalltod eines Schwimmers aufzuklären. Auch Liz Nugents  Geschichte über Traumata und sexualisierte Gewalt in einer Dubliner Familie verfolgt sie mit Spannung. Die FR ist beeindruckt von H.G. Adlers Studie "Der verwaltete Mensch" über die Tötungsmaschinerie der Nazis . NZZ und Dlf lassen sich von Jan Eike Dunkhase den "gloriosen Siegeszug der Kältemaschinen " nachzeichnen.  KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: Den Bourgeois zu Bouletten verarbeiten

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Schmöker-Alarm : Die FAZ bespricht Patrick Ryans Familienroman "Buckeye", höflich distanziert zwar, aber irgendwie auch mitgerissen. Wer den aus hat, kann dann gleich auch Dave Eggers ' "Contrapposto" greifen, den die SZ empfiehlt, oder zu Thomas Raabs  doch sehr wienerischem Roman "Jedermanns Dämon", der nochmals in der  FAZ  gepriesen wird. Die taz geht mit Davide Lane und Marine Tweed Pilze essen und liest mit Faszination den Roman "Eddos goldenes Lächeln" der sudanesischen Autorin  Stella Gaitano . Der Deutschlandfunk  verzieht sich mit Maike Luhmann in die "Einsamkeit". KAUFEN Sie bei Amazon