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BÜCHERSCHAU DES TAGES: Mal beschwörend manisch, mal betrübt

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Die NZZ versenkt sich in Andrej Platonows opake Paradoxien über die Zeit der stalinistischen Säuberungen . Die FAZ horcht mit Pascale Hugues "So voller Leben", gelesen von Agnes Mann , in die Seele einer Mutter mit bipolarer Störung . Die SZ empfiehlt allen Demokraten im Schockzustand Matthias Brandts neues Buch "Nein sagen". Mit Oisín McKennas Roman "Hitzetage" über das Leben von Millenials in London bewältigt sie eine Identitätskrise. Die taz zieht mit Paul Christoph Gäbler und der Kreuzberger Gang "36 Boys" durch das Berlin der Achtziger .  KAUFEN Sie bei Amazon

FOTOLOT: Blick für die Komposition

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Kriegsfotografie zeigt oft entsetzliche Szenen. Noch unbehaglicher ist der irgendwie schreckliche, ästhetische Reiz , der von ihr ausgehen kann. Besonders bei einem Meister wie James Nachtwey , dessen Fotografien derzeit in der Berliner Fotografiska zu sehen sind. KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: Ästhetischer Sprengstoff

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Der Dlf lässt sich von Christian Haller zart in die „Kammer des alten Alters “ überführen. Die FAZ  lernt von Frank Schäfer , dass Motörhead-Frontmann Lemmy Kilmister nicht weniger Antikriegslyriker war als Bob Dylan. Die Welt  lernt von Marie Kondo die kulturelle Grammatik der Schönheit . Die FR freut sich, dass Dieter Bongartz ’ Familienroman „Vaterland“ eine zweite Chance bekommt. Kaum erträglich, aber umso wichtiger findet die taz die Augenzeugenberichte, die die syrische Journalistin Samar Yazbek von Überlebenden aus Gaza zusammengetragen hat. Empfehlenswert findet sie auch Thomas Söltings Essay über die Franco -Diktatur und ihr Nachleben.  KAUFEN Sie bei Amazon

WO WIR NICHT SIND: Als müsste die ganze Welt ersticken

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Tete Loeper erzählt in ihren Erinnerungen "Shut Up and Hide!" vom Genozid an den Tutsi , dem sie als damals Vierjährige nur knapp entkam. Dabei behält sie die Perspektive des Kindes , dessen Leben auf das Grausamste auf den Kopf gestellt wird, das unvorstellbare Gräueltaten erlebt - und immer genau hinsieht, auch wenn es nicht alles versteht. KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: Brachiale Literatur über brachiale Verhältnisse

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Als kleine Sensation würdigt die FAZ , wie Julia Wolf in ihren Erzählungen elf Frauen zwischen Beherrschung und Entgleisung porträtiert. Gern verirrt sie sich auch im erzählerischen Labyrinth des spanischen Autors Enrique Vila - Mata . Der Dlf amüsiert sich prächtig mit den vielen Anekdoten, die Craig Brown aus dem Leben der Queen zu berichten weiß. Dieser Popliterat ist gut gereift, befindet der Dlf außerdem nach der Lektüre von Joachim Blessings "Wachs und Gold". Dlf Kultur gibt mit Gary Victor die Hoffnung auf bessere Zeiten in Haiti nicht auf. KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: Kraft und Glitzer

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Die FAZ empfiehlt Reportagen von Rebecca West , Janet Flanner und Martha Gellhorn über die Nürnberger Kriegsverbrecherprozesse. Mit Markus Messling blickt sie auf Bartholdis Champollion-Statue und denkt neu über Kolonialismus nach. Auf die lange Geschichte des russischen Kolonialismus blickt derweil die taz mit dem illustrierten Handbuch des ukrainischen Journalisten Maksym Eristravi . Und Dlf Kultur begleitet mit Kae Tempest den queeren Rothko auf dem Weg der Transition. KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: Champagner-fluffig

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Die FAZ kürt Steffen Martus ' Literaturgeschichte ab 1989 zu einem künftigen Klassiker der Literaturwissenschaft . Die NZZ zieht den Hut vor David Vajdas Roman "Diamanten", in dem eine Künstler-Familie mit dem Tod der Mutter umgehen muss. Die SZ macht sich mit Ildiko von Kürthy und Christiane Rösinger Gedanken über das Älterwerden als Frau . Die taz schmökert in den gesammelten Comics über Manfred Sommers Kriegfotografen Frank Cappa . Und die FR findet in Daniel Fehrs Kinderbuch eine freundliche Kuh in ihrem Bett vor.    KAUFEN Sie bei Amazon