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BÜCHERSCHAU DES TAGES: Gruppenfoto einer Provinzstadt

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Die SZ lobt Diarmaid MacCullochs  Buch über die Sexualgeschichte des Christentums , das mit "einer gewissen Leichtherzigkeit" daherkommt. Die FR lässt mit Richard Mabeys Plädoyer für den Wildwuchs überall Holunder sprießen. Die FAZ versucht mit Valérie Perrin und ihrer Helden Agnés herauszufinden, warum Tante Colette zweimal gestorben ist. Dlf Kultur lernt mit Christine Webbs Buch "Der arrogante Affe" Demut vor der Natur.  KAUFEN Sie bei Amazon

FOTOLOT: Das reale Blut

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Gibt es eine Refeudalisierung in der Kunst? Anschließend an meine Kolumne zu Martin Warnkes Geschichte der "Hofkünstler"stellt sich die Frage, wie Macht und Kunst sich heute organisieren. Nehmen wir die "Rebellin" Florentina Holzinger , die den größten Hype auf der Biennale Venedig erzeugte - vertreten wird sie aber von einer jener Galerien, die die heute so typische Mischung aus VIP-Lounge und markenorientiertem Fertigungsbetrieb  betreibt. Das heißt nicht, dass einige ihrer Arbeiten nicht großartig sind. KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: Eine Art Ehrerbietung

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Interessiert studiert die FAZ , wie Serhii Plokhy einen Bogen spannt zwischen dem Abwurf der ersten Atombombe und der Gegenwart des Ukrainekriegs. Im Comic von  Flix und Reinhard Kleist reitet sie mit Lucky Luke und den Grimm-Brüdern durch den Wilden Westen. Die FR rätselt mit Susanne Kaiser in "Witch Hunt", wer hinter einer Reihe von Cyber-Attacken steckt und ruft feministische Hackerinnen zu Hilfe. Dlf Kultur fährt mit Julia Wong , einem indo-chinesischen Mädchen mit vielen Namen und Alexander von Humboldt zur See.  KAUFEN Sie bei Amazon

WO WIR NICHT SIND: Lust auf Veränderung?

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Kuba liegt erschöpft am Boden. Die privilegierten Enkel der Revolution bringen ihre Reichtümer in Sicherheit, die normalen Menschen können selbst von Eintopf mit Schweinsfüßen nur noch träumen. In Leonardo Paduras jüngstem Roman "Anständige Leute" liegt noch Hoffnung in der Luft, und doch zeichnet er das treffende Porträt eines ausgelaugten Landes, das Hoffnung nicht mehr aus sich selbst heraus schöpfen kann. KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: Gegenwelt des Glücks

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Die NZZ bewundert, wie Peggy Mädler in ihrem DDR-Roman die Pulsfrequenzen ihrer das Glück suchenden Figuren erspürt. Die FR schwärmt von Daniela Chanas Gedichtband "Affäre mit einem Erzähler". Die SZ liest bei Antonio Scurati gebannt vom dunklen Ende Mussolinis . Für Dlf Kultur ist Oliver Bottinis Roman "Die Summe aller Dinge" über die Cum-Ex-Affäre der wichtigste Krimi des Jahres. Und Dlf feiert William Dalrymples Buch über den Aufstieg der East India Company als "Meisterwerk". KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERBRIEF: Revolution in Gedanken

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Die Bücher in unserem neusten Bücherbrief machen Mut, Spaß und klären auf: Heike Geißler schickt eine Kohlhaas-Wiedergängerin durch die Lande, um die Alltagstauglichkeit von Rebellion zu testen. Julia Webers feministische Hexe verzaubert uns in Rotkehlchen. Raha Nik - Andisch erzählt in Echtzeit vom Leben in Teheran . Stephen Greenblatt leuchtet mit Christopher Marlowe die Schattenseiten der Renaissance aus. Und Francis Fukuyama beharrt zwar weiterhin auf dem Ende der Geschichte, hat aber trotzdem ein paar Ideen für eine bessere Zukunft . Dies alles und mehr in unseren besten Büchern des Monats Juni.  KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: Ma Dalton als Märchenerzählerin

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Die FAZ versucht mit Gusel Jachina das Rätsel um die Film-Legende Sergej Eisenstein zu lösen. Die FAS lobt Patrick Radden Keefes Buch "Der Sohn des Oligarchen", das die dunklen Machenschaften der Londoner High-Society ausleuchtet. Die FR ist begeistert von der "Fülle des Tatsächlichen", die ihr aus Olivia Laings Roman über die Künstlerin Kathy Acker entgegenschlägt. SZ und Welt treffen bei Caro Claire Burke eine Tradwife , die eines Tages im 19. Jahrhundert aufwacht. Die taz vertieft sich in Joachim Bessings kuriose und düstere Erlebnisse in Addis Abeba .  KAUFEN Sie bei Amazon