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BÜCHERSCHAU DES TAGES: Kunst als Zumutung

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Die SZ erkennt in der Heldin aus Madame Nielsens "Das Zeitgeisterhaus" über einen Theater-Skandal die Autorin selbst. "Kann man nich meckern", freut sich die Welt über Lea Streisands "Dialekt-Duden" über das Berlinerische . Die FAZ entdeckt neue Kinder- und Jugenbücher: Mit Antje Herdens kleinem Helden begibt sie sich auf die Suche nach den wirklich wichtigen Dingen im Leben, Ada Diagne erzählt ihr in "Baobab" von einem weißen Mädchen, das in einer schwarzen Dorfgemeinschaft an der westafrikanischen Küste aufwächst. KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: Ganz normale Dramen

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Die NZZ verweigert sich mit Hayat Erdogan der Rastlosigkeit des Zeitgeists . Die FAZ lässt sich von Dirk Baecker und Anna-Verena Nosthoff Spannendes zum Thema Digitalisierung beibringen. Die taz entlarvt mit Martin Warnke KI-Gläubigkeit als " magisches Denken im wörtlichen Sinn". Die SZ ist begeistert von Lukas Rietzschels neuer "Ost-Etüde in Moll". Und die FR fühlt sich wohl in Elizabeth Strouts Roman "Erzähl mir alles".  KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: Dichten gegen den Uhrzeigersinn

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Die FR blickt mit Paul Ingendaay über Picassos, Hemingways und Orwells Schultern auf den Spanischen Bürgerkrieg und lernt Haltung in Kriegszeiten. Wunderbar unzeitgemäß findet die FAZ die neuen Gedichte von Mirko Bonné . Erfrischend und scharfsinnig erklärt Jörg Baberowski die Krise der Demokratie, meint die NZZ . Der Dlf verliebt sich dank Gustav Seibt noch einmal ganz neu in Goethe. Und die taz verdankt Daniel Jonas Roche und Andrew Santa Lucia ein "Standardwerk antifaschistischer Ästhetik".  KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: Heilen kann Literatur nicht

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Die FAZ lernt von Thomas Bedorf zwischen Situiertheit und Positionierung zu unterscheiden. Mit Ewald Iljenkow spekuliert sie über einen neuen Aggregatzustand der Menschheit. Die FR erlebt mit Slobodan Snjader ein halbes Jahrhunder jugoslawische Geschichte in einem Mietshaus. Als anregendes Stück Diskursgeschichte würdigt die Welt die neue Ausgabe der Zeitschrift für Ideengeschichte , die sich ganz Judith Butler widmet. Einen gelungenen "unsentimentalen Heimatroman" verdankt der Dlf Lukas Rietzschel . KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: Exquisite Empfindlichkeit

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Die FR bewundert, wie Ursula Le Guin aus Vergils stummer "Trophäenbraut" Lavinia eine selbstbewusste Königstochter macht. Die taz streift mit Elli Unruh  durch die  kasachische Steppe  und trifft eine Familie von mennonitischen Russlanddeutschen . Die FAZ ist rundum begeistert von Elias Hirschls Roman "Schleifen", der Fakt und Fiktion auf brillante Weise verknüpft. Dlf Kultur taucht gerne in die traumartige Logik Ben Lerners ein, dessen Roman-Kosmos von Smartphones über die Pandemie bis zur Glaskunst reicht.  KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: Man liebt, weil man liebt

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Dlf findet Matthias Nawrats neuen Roman "Das glückliche Schicksal" über die Gräuel der sowjetischen Arbeitslager "dunkel und großartig". Die SZ zieht aus Christian Goeschels und Daniel Hedingers Buch über die Appeasement-Politik Chamberlains Lehren für die Gegenwart. Dlf Kultur verguckt sich in Thomas Hettches Roman über das wahre Wesen der Liebe . Außerdem ist er beeindruckt von Daniel Zipfels Roman "Walküre", in dem ein Asylrechtsanwalt vor ein zermürbendes moralisches Dilemma gestellt wird.  KAUFEN Sie bei Amazon

WO WIR NICHT SIND: Am Ende der Nacht

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Der französisch-marokkanische Autor Abdellah Taïa erzählt in seinem Roman "Die Bastion der Tränen" von einer schwulen Jugend in der marokkanischen Küstenstadt Salé, voller Liebe zu seinen sechs Schwestern und Lust am Skandal. Dabei dekliniert er alle Facetten der Transgression durch, von der befreienden Rebellion bis zum blanken Verbrechen. KAUFEN Sie bei Amazon