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TAGTIGALL: Homerika

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Ihre ausführliche Kritik an Christopher Nolans Film "Die Odyssee" beendete die britische Altphilologin und Homer-Übersetzerin Emily Wilson sinngemäß mit der Bemerkung, dass sie Nolan trotzdem sehr dankbar sei. Schließlich trage er auf seine Weise dazu bei, dass die Odyssee auch in Zukunft gelesen werde. Tatsächlich gibt es in jüngerer Zeit eine gewisse Renaissance: einige Dichterinnen haben sich Homers Werken auf neue Weise zugewandt. Hier ein paar Fundstücke. KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: Von Pilzen und Putztechniken

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Die NZZ lässt sich Emmanuel Carréres Familiengeschichte als Panoptikum des 20. Jahrhunderts erzählen. Die FAZ geht mit den jungen Helden aus Belinda Bauers Krimi auf Jagd nach den seltenen Eiern der Trottellumme . Mit Jess Walter konstatiert sie die tiefen Brüche in der amerikanischen Gesellschaft . Die taz empfiehlt historische Berlin-Krimis von Horst Evers und Anne Stern . Die SZ sieht in Sylvester Stallones Biografie ein gutes Gegenmittel zur selbstoptimierenden Manosphere . Und die Welt versucht mit Manuel Bittorf im Berliner Westen heimisch zu werden.  KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: Die Stimme eines Niemands in der Welt

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Der Dlf empfiehlt wärmstens Selim Özdogans Roman "Ihr kriegt uns hier nicht raus" über eine kurdisch-alevitischen Gastarbeiterfamilie in Köln Anfang der 80er Jahre. Die FAZ versucht mit zwölf Autoren die tschechische Welt "Jenseits von Prag" zu erkunden, scheitert jedoch. Mit deutlich mehr Erfolg lernt die FR mit Tash Aws findigem Roman "Der Süden" von den gesellschaflichen Spannungen in Malaysien . Die NZZ folgt hingerissen der Autobiografie Sylvester Stallones bis zu dessen Duchbruch als Rocky. Die taz kurvt um Dana Vowinckels "Anton und Alma", weiß aber nicht, wo sie andocken soll. Erste Notizen zur FAZ -Literaturbeilage finden Sie hier , darunter zum Aufmacher, der Lutz Seilers "Das tickende Herz" gewidmet ist. KAUFEN Sie bei Amazon

WO WIR NICHT SIND: Stimmt meine Frisur, dann stimmt mein Leben

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Zwei Reporterinnen verfallen dem Kongo: Judith Raupp erzählt in "Morgen gehe ich einkaufen, wenn der Markt noch steht" von ihrem Leben in Goma im Osten Kongos. Zwischen Kriegszügen, Vulkanausbrüchen und Epidemien scheinen wunderbare Momente der Freundschaft auf, des Miteinanders - und der Extravaganz. Und die britische Reisereporterin Sophy Roberts folgt den Spuren einer belgischen Expedition , die 1879 für Leopold II. indische Elefanten in den Kongo bringen sollte. KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: Das Unbehagen der Natur

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Die FAZ nimmt Cornelia Funkes Einladung in die Welt der Feen mit Freuden an. Mit Vergnügen vertieft sie sich außerdem in Kinderbücher von Nadia Budde , Dita Zipfel und Finn-Ole Heinrich , in denen Aale die Helden sind. Die FR begibt sich mit Volker Weiß auf die Spuren des Katechon , der heute in den Köpfen der Tech-Bros sein Unwesen treibt. Die SZ erfährt von Rolf G. Heinze , warum die Wohnungskrise gefährlich für die Demokratie ist. Und Dlf empfiehlt Claudia Durastantis feministisches Tryptichon "Missitalia".  KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: Kekse als Mittel der Langeweilebekämpfung

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Die SZ ist begeistert von Hendrik Bolz ' literarischem Talent: "Aus Ruinen" ist wie Eribon, Ernaux und Louis, nur witziger. Der Deutschlandfunk hält ein dringendes Plädoyer für den polnisch-israelischen Autor Stanislaw Wygodzki , dessen Erzählungen "Der Mann mit dem Karren" zur eindrücklichsten Literatur über den Holocaust zählen. Die taz empfiehlt Bianca Bagnarellis "Kreaturen", Short Stories im Comicformat, visuell herausragend. Die FAS  liest Carolin Emckes Essay "Was zählt ein Mensch?" über israelische und palästinensische Opfer mit einiger Skepsis. KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: Lakonisch inszenierte Fluten

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Die FAZ lernt von Eva Rieger , warum selbst Clara Schumann "männlich" komponierte. Die NZZ vertieft sich in Martin Doerrys und Hauke Janssens neue Biografie über Rudolf Augstein , die auch seine dunklen und seltsamen Seiten in den Blick nimmt. Die FR ist erschüttert von Miriam Carbes Roman über ihr Aufwachsen als afrodeutsches Kind. Die SZ findet Richard Fords Lebenserinnerungen genauso mitreißend wie seine Romane. Die Welt vergießt bei Teresa Präauers Essay über das Weinen nur Freudentränen. Und Dlf Kultur entdeckt tschechische Lyrik in einer von Martina Lisa und Daniela Pusch herausgegebenen Anthologie.  KAUFEN Sie bei Amazon