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BÜCHERSCHAU DES TAGES: Oft stinkt die Welt

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Die FAZ liest interessiert Matthias Häusslers Buch über die Kriege der OvaHerero und Nama gegen die deutsche Kolonialherrschaft . Die SZ träumt sich mit den 50 Songs, die der Journalist Daniel Haaksman zusammengetragen hat, nach Rio de Janeiro . Außerdem stellt sie dank Hans Woller fest: Zumindest über den politischen Thomas Mann gibt es durchaus noch Neues zu lernen. Die Zeit erlebt mit Colin Barrett Gewalt und Rausch im Drogenmilieu in Westirland. Überwältigt liest die FR , wie Boualem Sansal seine Zeit im Gefängnis beschreibt. KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: Aus Sicht einer Stubenfliege

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Als literarisches Virtuosenstück würdigt die FAZ Adania Shiblis neuen Roman, der vom Schicksal der Palästinenser erzählt. Atemlos folgt die taz mit Alisha Gamish drei russlanddeutschen Frauen aus drei Generationen von Novosibirsk bis Fürstenfeldbruck. Der Dlf lernt Sigrid Nunez nun auch als Meisterin der Short Story kennen. Dlf Kultur bewegt sich mit Dora Kaprálová stroboskopisch durch Maribor und begleitet Klara Wang Tylova in sechs schillernden Geschichten zu den "Geistern von Taipeh". KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: Feier des Hässlichen

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Die FAZ streift mit dem Ökologen Frank Ashwood durch neuseeländische Wälder und untersucht Asseln und Pilze. Von Karen Hagemann wird sie an die Rolle der Frau in den Kriegen Europas erinnert. Die FR warnt vor der Lektüre von Michel Houellbecqs Gedichten, die ein finsteres Bild der Gegenwart mit Bürgerkriegen, Feuersbrünsten und Mörderbanden malen. Die NZZ zieht sich mit Gabriela Adamesteanu lieber direkt in die Entrücktheit der rumänischen Kartpaten zurück. Und der Dlf verabschiedet mit Jachym Topols daueralkoholisiertem Prager Journalisten das europäische Freiheitsversprechen. KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERBRIEF: Ins gemeinsame Diesseits der Literatur

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Der literarische Herbst beginnt mit nicht nur einem Paukenschlag: Maxim Biller sucht nach dem Urgrund des Antisemitismus. Samuel Beckett reist in den Jahren 1936 und 1937 durch Deutschland - mit Witz und Wut im Bauch. Banu Mushtaq erzählt vom Alltag indischer Frauen unter der Scharia. Die Journalistin Asne Seierstad zeichnet ein meisterliches Panorama der russischen Gesellschaft. Und Christian Buckard lädt ins Café Babylon. Dies alles und mehr in unseren besten Büchern des Monats September. KAUFEN Sie bei Amazon

FOTOLOT: Unglaublicher Reichtum

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Gunnar Eichholz hat mit seinem Text- und Bildband "Jugoslawien - Das Land, das es nicht mehr gibt" ein Werk langjähriger, akribischer Leidenschaft geschaffen, einen sagenhaften, zweieinhalb Kilo schweren Wälzer von fünfhundertsechzig kleingedruckten Seiten, eine Hommage an ein Land, das ein Zentrum der europäischen Nachkriegsmoderne war. Brutalismus, Laibach, Marina Abramovic. Alles kommt vor. Dies Buch ist eine Reise . KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: Himmlische Melancholie

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Die FAZ schöpft neue Houellebecq - Hoffnung mit dessen schwebend-exzentrischem Gedichtband "Der stets verlorene Kampf": Vielleicht kommt doch noch ein letzter schöner Roman ? Die FR lässt sich mit Christoph Sators "La vie en rose" zu hundert französischen Chansons verführen. Die SZ taucht mit Gillian Andersons "More" in die sexuellen Phantasien unzähliger Frauen ein. Die taz lernt von Manuela Müller , warum die Jugend wieder Hakenkreuze malt. Der Dlf erlebt mit dem autistischen Autor Woody Brown "Ein ganz normales Wunder". KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: Meer an Täuschungen

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Die FR geht mit Souvankham Thammavongsa zur Maniküre in Susans Nagelstudio und lernt allerhand über Klassismus. Ergriffen liest die NZZ , wie sich Jean Rolin an seine Leidenschaft für Josephine, die drogensüchtige Ex-Frau von Felix Guattari, erinnert. Die Welt erlebt in Mirko Bonnés "Kanzlerkino" eine Alternativweltgeschichte. Dlf Kultur folgt Oskar Roehler bei seiner halsbrecherischen Selbstwerdung. Wenn die Zeit eine Kolumne ablehnt, ist das noch keine Zensur, erklärt der Dlf Ai Weiwei . KAUFEN Sie bei Amazon