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BÜCHERSCHAU DES TAGES: Preiswürdige Wundertüte

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Die FAZ schwelgt in John Horne Burns einzigem Roman, der die Begegnungen zwischen US-Soldaten und Italienern in Neapel gegen Ende des Zweiten Weltkriegs schildert. Die FR  freut sich, dass  Johann Peter Hebels neu herausgegebene Kalendergeschichten  auch heute noch Hoffnung stiften. Die NZZ holt mit Shida Bazyars "Die Lücken" die verdrängte NS-Geschichte eines Hunsrücker Dorfes ans Licht. Die Welt hebt mit Stefanie Sargnagel ein paar Maß auf der Wiesn. Und Dlf empfiehlt Barbaros Altugs Roman über einen jungen schwulen Mann , der in die Türkei zurückkehren muss.  KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: Knallroter Warhol-Widder

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Die SZ untersucht mit Peter-Andre Alt , wie es die deutschen Kanzler mit den Intellektuellen hielten. Die FAZ wünscht Sylvester Groths Lesung des Orwell-Klassikers "1984" viele Hörer. Dlf wird im Jugendbuch von Rüdiger Bertram und Heribert Schulmeyer Zeuge einer unerwarteten Freundschaft zwischen Kriegsfronten . Dlf Kultur buddelt mit Frank Ashwood in der Erde und findet dort schrumpelnde Bärtierchen und durchsichtige Tausenfüßler. Mit Ferren Gipson deutet sie die Sterne am Firmament der Kunstgeschichte .  KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: Mit enormer Kieferkraft

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Wertvoll findet die taz die Traumanalysen von Shoah-Überlebenden, die Christiane Sollte - Gresser in ihrem Essay versammelt. Von Rolf G . Heinze und Sebastian Kurtenbach  lernt sie: Die Wohnkrise ist nicht mehr aufzuhalten. Die FAZ ist dankbar, dass die Kunsthistorikerin Judith Rottenburg den Blick auf die Ästhetik afrikanischer Kunst lenkt. FAS und NZZ amüsieren prächtig mit Stefanie Sargnagel auf dem Oktoberfest, können aber nur hoffen, dass vieles ausgedacht ist. Der  Dlf fällt mit Marlen Mairhofers „Alice“ aus der Liebe heraus über Kuchen her. Außerdem staunt er, wie Munir Hachemi seine Erzählung über Massentierhaltung mit Breton und Bolano würzt.  KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: Hier, unter der Glasglocke

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Die FAZ hört das innere Wüten in den Gedichten des jung gestorbenen dänischen Lyrikers Michael Strunge . Die FR empfiehlt Veronika Peters ' "Mehr Leben als geplant" als Mutmach - Roman . Die SZ lobt Philipp Ruchs "Der Rückfall" über die Wahlen im September 1930 für seine Deutungsfrische. Angehenden Autoren rät die FAZ zu Isabel Allendes "Unsere Geschichten": Dort lernt man, Schreiben als "mysteriösen, organischen und intuitiven Prozess" zu verstehen. KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: Oft stinkt die Welt

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Die FAZ liest interessiert Matthias Häusslers Buch über die Kriege der OvaHerero und Nama gegen die deutsche Kolonialherrschaft . Die SZ träumt sich mit den 50 Songs, die der Journalist Daniel Haaksman zusammengetragen hat, nach Rio de Janeiro . Außerdem stellt sie dank Hans Woller fest: Zumindest über den politischen Thomas Mann gibt es durchaus noch Neues zu lernen. Die Zeit erlebt mit Colin Barrett Gewalt und Rausch im Drogenmilieu in Westirland. Überwältigt liest die FR , wie Boualem Sansal seine Zeit im Gefängnis beschreibt. KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: Aus Sicht einer Stubenfliege

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Als literarisches Virtuosenstück würdigt die FAZ Adania Shiblis neuen Roman, der vom Schicksal der Palästinenser erzählt. Atemlos folgt die taz mit Alisha Gamish drei russlanddeutschen Frauen aus drei Generationen von Novosibirsk bis Fürstenfeldbruck. Der Dlf lernt Sigrid Nunez nun auch als Meisterin der Short Story kennen. Dlf Kultur bewegt sich mit Dora Kaprálová stroboskopisch durch Maribor und begleitet Klara Wang Tylova in sechs schillernden Geschichten zu den "Geistern von Taipeh". KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: Feier des Hässlichen

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Die FAZ streift mit dem Ökologen Frank Ashwood durch neuseeländische Wälder und untersucht Asseln und Pilze. Von Karen Hagemann wird sie an die Rolle der Frau in den Kriegen Europas erinnert. Die FR warnt vor der Lektüre von Michel Houellbecqs Gedichten, die ein finsteres Bild der Gegenwart mit Bürgerkriegen, Feuersbrünsten und Mörderbanden malen. Die NZZ zieht sich mit Gabriela Adamesteanu lieber direkt in die Entrücktheit der rumänischen Kartpaten zurück. Und der Dlf verabschiedet mit Jachym Topols daueralkoholisiertem Prager Journalisten das europäische Freiheitsversprechen. KAUFEN Sie bei Amazon