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BÜCHERSCHAU DES TAGES: Dichten gegen den Uhrzeigersinn

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Die FR blickt mit Paul Ingendaay über Picassos, Hemingways und Orwells Schultern auf den Spanischen Bürgerkrieg und lernt Haltung in Kriegszeiten. Wunderbar unzeitgemäß findet die FAZ die neuen Gedichte von Mirko Bonné . Erfrischend und scharfsinnig erklärt Jörg Baberowski die Krise der Demokratie, meint die NZZ . Der Dlf verliebt sich dank Gustav Seibt noch einmal ganz neu in Goethe. Und die taz verdankt Daniel Jonas Roche und Andrew Santa Lucia ein "Standardwerk antifaschistischer Ästhetik".  KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: Heilen kann Literatur nicht

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Die FAZ lernt von Thomas Bedorf zwischen Situiertheit und Positionierung zu unterscheiden. Mit Ewald Iljenkow spekuliert sie über einen neuen Aggregatzustand der Menschheit. Die FR erlebt mit Slobodan Snjader ein halbes Jahrhunder jugoslawische Geschichte in einem Mietshaus. Als anregendes Stück Diskursgeschichte würdigt die Welt die neue Ausgabe der Zeitschrift für Ideengeschichte , die sich ganz Judith Butler widmet. Einen gelungenen "unsentimentalen Heimatroman" verdankt der Dlf Lukas Rietzschel . KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: Exquisite Empfindlichkeit

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Die FR bewundert, wie Ursula Le Guin aus Vergils stummer "Trophäenbraut" Lavinia eine selbstbewusste Königstochter macht. Die taz streift mit Elli Unruh  durch die  kasachische Steppe  und trifft eine Familie von mennonitischen Russlanddeutschen . Die FAZ ist rundum begeistert von Elias Hirschls Roman "Schleifen", der Fakt und Fiktion auf brillante Weise verknüpft. Dlf Kultur taucht gerne in die traumartige Logik Ben Lerners ein, dessen Roman-Kosmos von Smartphones über die Pandemie bis zur Glaskunst reicht.  KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: Man liebt, weil man liebt

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Dlf findet Matthias Nawrats neuen Roman "Das glückliche Schicksal" über die Gräuel der sowjetischen Arbeitslager "dunkel und großartig". Die SZ zieht aus Christian Goeschels und Daniel Hedingers Buch über die Appeasement-Politik Chamberlains Lehren für die Gegenwart. Dlf Kultur verguckt sich in Thomas Hettches Roman über das wahre Wesen der Liebe . Außerdem ist er beeindruckt von Daniel Zipfels Roman "Walküre", in dem ein Asylrechtsanwalt vor ein zermürbendes moralisches Dilemma gestellt wird.  KAUFEN Sie bei Amazon

WO WIR NICHT SIND: Am Ende der Nacht

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Der französisch-marokkanische Autor Abdellah Taïa erzählt in seinem Roman "Die Bastion der Tränen" von einer schwulen Jugend in der marokkanischen Küstenstadt Salé, voller Liebe zu seinen sechs Schwestern und Lust am Skandal. Dabei dekliniert er alle Facetten der Transgression durch, von der befreienden Rebellion bis zum blanken Verbrechen. KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: Augenspiel der Liebe

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Die FR empfiehlt wärmstens Andrea Brills Biografie der Emilie du Chatelet , die so viel mehr war als die Geliebte Voltaires: nämlich eine geniale Mathematikerin , Physikerin und Philosophin. Beeindruckt ist sie auch von Iryna Fingerovas autobiografischem Roman "Zugwind", der vom Leben und den Ängsten einer jüdischen Ukrainerin in Deutschland erzählt. Die SZ folgt amüsiert Jens Sparschuhs "Waldmeister", den es als Koch in ein Restaurant in Brandenburg zieht. Die taz liest interessiert Christoph Links' Geschichte der verschwundenen Verlage in der DDR. Die Welt feiert mit Thomas Hettche die Liebe als Himmelsmacht. Die Notizen zur FAS -Beilage finden Sie hier . Die FAZ - und SZ -Beilagen werten wir in den nächsten Tagen aus. KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: Betörenlassen braucht Zeit

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Die FAZ folgt dem Kunsthistoriker Joseph Imorde interessiert dabei, wie er in sechs Fallstudien Benjamins Vision einer Demokratisierung der Kunst zerlegt. Von Christoph Links erfährt sie, weshalb so viele DDR-Verlage verschwanden. SZ und FR lesen berührt, wie einfach und weise sich Siri Hustvedts an Paul Auster erinnert. Die NZZ staunt, mit wieviel Witz die Ukrainerin Iryna Fingerova vom Alltag im deutschen Exil schreibt.  Dlf Kultur lernt von Tupoka Ogette , wie man Rassismus trotzt. Und der Dlf begibt sich mit Maylis de Kerangal gern ins erzählerische Dickicht. KAUFEN Sie bei Amazon