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FOTOLOT: Wie ein gigantischer Spielplatz

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Nikita Teryoshin , in Deutschland aufgewachsen, ist ein Fotograf, der Macht fotografieren kann. Aus der Menge des unbedingt sehenswerten Fotomaterials in seinem Buch "Game of Chairs" agen die Porträts von Friedrich Merz heraus, in denen man rückblickend schon den unpopulärsten Kanzler in der Geschichte der Bundesrepublik zu erkennen glaubt.  KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: Mitten in den unangenehmen Weltläuften

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Die FAZ findet Miriam Carbes Porträt einer bürgerlichen Familie im Dresden des ausgehenden 19. Jahrhunderts sehr sympathisch. Mit Petr Sestaks Fahrradkurier hetzt sie durch den Prager Verkehr und wird immer wütender. Die FR freut sich über Deon Meyers Krimi "Der Tag des Skorpions", in dem es ein südafrikanisches Ermittlerduo mit Ufos, Kampfdrohnen und einem toten Soap-Darsteller zu tun bekommt. Die Welt lernt von Ciara Greene und Gillian Murphy , warum Vergessen überlebenswichtig ist.  KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERBRIEF: Friedliche Monster

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Wer seinen Sommerurlaub schon hinter sich hat, darf mit unserem Bücherbrief direkt weiterreisen, wenn auch mit starken Nerven: Stella Gaitano erzählt vom rauen Alltag im Sudan. Maciej Siembada blickt in einem mitreißenden Spionagethriller auf die griechische Minderheit in Polen. Maria Reva schickt eine Schneckenforscherin mit viel Grandezza quer durch die Ukraine. Stephan Mösch schaut zurück auf 150 Jahre Bayreuth. Und Markus Bernauer entdeckt den philosophischen Gehalt der erotischen deutschen Literatur. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats August. KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: Dreihundert Endlinge

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Die FR fühlt sich wohl in Tanja Kokoskas Nachbarschafts-Roman "Guten Morgen, schönes Wetter heute". Aus Bernhard Kegels "Rettung durch schnelle Evolution " lernt sie, warum Feldgrillen nicht mehr zirpen und Elefanten ihre Stoßzähne verlieren. Die NZZ geht mit Maria Reva auf Schneckensuche - mitten im Ukrainekrieg. Die SZ kann bei Frederic Schnatterer studieren, wie Javier Milei Argentinien zu einem Versuchslabor der Ultrarechten macht. Mit Antonia Baums gesammelten Kolumnen denkt sie über eine Vor-Merz-Regierung, deutsche Spielplätze und Covid nach.   KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: Gepflegte Abseitigkeit

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Eine Meisterin, die menschliche Abgründe in Kurzform fasst, entdeckt die FAZ mit Else Onno alias El Hor . Dank Miriam Metze erkennt sie den Wert unerwiderter Liebe. Die FAS ist dankbar, dass ihr Don Pablo Mulemba differenziert vom Rechtsruck im Osten erzählt. Die Welt erträgt gern den körperlichen Schmerz, den ihr Tony Tulathimuttes Erzählungen gegen Identitätspolitik zufügen. Der Dlf erfährt von Wolf Gruner , dass es viel breiteren jüdischen Widerstand gab, als angenommen. Von Inga Klein lernt er, den Hochstapler vom Betrüger zu unterscheiden.  KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: Freiheit in der Sprache

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Tief beeindruckt legen FAZ und Dlf mit Jochen Missfeldt einen „Abschiedssommer“ lang die Prägungen der NS-Zeit in den späten Fünfzigern frei. Ganz hingerissen ist die SZ von gleich vier neuen Büchern mit Lyrik für Kinder , darunter Heike Nieders Fragen an Kinder aus aller Welt. Dankbar ist die SZ auch, dass Miriam Carbe ihr von Frauen erzählt, wie sie wirklich sind. Die taz liest bewegt von Hans Coppi jr . herausgegebene Briefe seiner Eltern. Und die FR blickt mit Jens Balzer auf Phänomene der Nullerjahre. KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: Zeige deine Wunde

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Die FAZ ärgert sich mit C . Thi Nguyen über Scores,  vor allem wenn es um Wein geht. Mit dem japanischen Philosophen Kohei Saito bereitet sie sich auf die Endzeit vor. Sehr berührt liest die FR , wie Anne Goscinny per Brief einen „kleinen Steg“ zu ihrem Vater, dem verstorbenen Comiczeichner René Goscinny , baut. Die Welt lernt schließlich doch noch Neues aus dem großen Finale von Antonio Scuratis Mussolini-Pentalogie. Und der Dlf bewundert, wie Verena Stauffer Fragen über Kunst und Musentum aus weiblicher Perspektive erzählt.  KAUFEN Sie bei Amazon