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BÜCHERSCHAU DES TAGES: Das Glück scherzte mit ihm

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Die FAZ ergründet mit der Hörbuch-Version von Safae el Khannoussis Roman "Oroppa" das rätselhafte Verschwinden und Wiederauftauchen einer jüdisch-marokkanischen Künstlerin . Weniger allein fühlt sie sich, wenn bei Liza Muzur 33 Frauen von ihren Problemen erzählen. Die FR amüsiert sich prächtig mit Yevgeniy Breygers Roadtrip durch Deutschland in Versen. Die NZZ ist begeistert, wenn Fleur Jaeggy in einem neuen Essaybändchen die Leben ihrer Schriftstellerkollegen Marcel Schwob , John Keats und Thomas de Quincey schildert. Die SZ kann über Jana Hensels Buch "Es war einmal ein Land" nur den Kopf schütteln.  KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: Zwischen Trauma und Nostalgie

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Die FAZ blickt mit Leon Englers Debütroman nachdenklich auf die "Botanik des Wahnsinns". Die FR lässt sich von Martin Schulze Wessel die Beziehungen zwischen Deutschland und der Ukraine seit dem 19. Jahrhundert erklären. Die Welt gerät mit Maja Iskras "Uppercut" im Belgrad der Neunziger zwischen Mobber und Gemobbte. Die taz liest Abbas Khiders "Der letzte Sommer der Tauben" wie eine Flaschenpost aus Afghanistan . Die FAS amüsiert sich mit Dario Ferraris "Die Pause ist vorbei" über eine Lusche, die als Doktorand in akademische Intrigen verwickelt wird. Die NZZ empfiehlt begeistert Fleur Jaeggys Essayband "Mutmaßliche Leben", biografische Skizzen zu Thomas de Quincey, John Keats und Marcel Schwob. KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: Literarisches Himmelfahrtskommando

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Die Zeitungen verzichten heute geschlossen auf Buchkritiken - das gab es noch nie in der Geschichte des Perlentaucher . Zum Glück liefern die Sender: Für den Dlf ist Norbert Gstreins neuer Roman über fehlverstandenen Heroismus in Kriegszeiten schon jetzt ein Meilenstein der Antikriegsliteratur. Außerdem staunt er über die brennende Aktualität von George Orwells Kolumnen aus den Vierzigerjahren. Und auch Carl von Ossietzkys Artikel lesen sich geradezu prophetisch, ergänzt Dlf Kultur . Für ein kleines Wunder hält er auch Mike Wilsons Roman über das raue Leben kanadischer Holzfäller.  KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: Glück in Torten

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Ordentlich Zündstoff bekommt die Zeit geboten, wenn Michael Wolffsohn der Frage nachgeht, welche Art Nazi Herbert von Karajan gewesen ist. Einen ganz besonderen Essay liest sie außerdem, wenn die türkische Schriftstellerin Ece Temelkuran über Exil nachdenkt. Die FAZ lernt von der japanischen Autroin Junko Takase , wie "Poesie leerer Kohlenhydrate" schmeckt. Der Dlf rückt mit Lutz Meier , Heidegger und Husserl dem Arschloch zu Leibe. Und Dlf Kultur blickt mit Val Plumwood ins Auge des Krokodils. KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: Würdig wie ein knorriger Baum

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Dlf begibt sich mit Jens Wonneberger auf eine faszinierende "Zimmerreise" zu den verborgensten Plätzen des Inneren. Dlf Kultur zieht mit Antje Schrupp in den Kampf gegen die postpatriarchale Gesellschaft . Außerdem jubelt er über Marek Torčíks Roman "Was die Zeit nicht nimmt", der von einer schwulen Liebe in einer tschechischen Plattenbausiedlung erzählt. Die FR vertieft sich in die von Thomas Meyer herausgegebenen gesammelten Schriften Hannah Arendts , die eine große Denkerin und ihre Widersprüche zeigen.  KAUFEN Sie bei Amazon

VORGEBLÄTTERT: Susanne Heim: Die Abschottung der Welt

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Viele Juden versuchten in den 1930er Jahren verzweifelt, sich aus Nazi-Deutschland ins Ausland zu retten. Doch kaum jemand wollte sie aufnehmen. Auch auf der internationalen Konferenz von Evian 1938 konnten sie die teilnehmenden Staaten nicht auf Aufnahmekontingente einigen. Doch es gab auch Länder, die Juden aufnahmen, Iran zum Beispiel, wo Margot Kupfer und ihr Mann landeten, nachdem sie erst ins sowjetische Jakutien deportiert worden waren. Eine Leseprobe aus Susanne Heims Buch "Die Abschottung der Welt". KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: Hirngespinste der Zuneigung

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Die NZZ applaudiert Robert Menasse und seiner neuen Novelle "Die Lebensentscheidung". Die FAZ beobachtet in Sebastian Schmidts Roman "Powerschaum" einen Streit zwischen Mensch und Android , der in der Katastrophe endet. Die FR ist begeistert davon, wie Dominik Graf in seinem Schauspiel-Buch zeigt, dass mutiges Scheitern oft besser ist als brave Korrektheit. Dlf vertieft sich in Interviews mit Ingeborg Bachmann .  KAUFEN Sie bei Amazon