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BÜCHERSCHAU DES TAGES: Attraktiv in der Schwebe

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Die FAZ macht sich in Band 4 der Kritischen Gesamtausgabe mit Walter Benjamin Gedanken über Goethes Wahlverwandtschaften. FR und FAZ kurven mit  Esther Schüttpelz' rätselhafter Heldin durch die Nacht. Erschüttert liest die FR , was Adrian H . Koerfer über seine Jugend an der Odenwaldschule erzählt. Und Dlf Kultur folgt in  Peggy Mädlers Roman "Selbstregulierung des Herzens" Figuren, die versuchen in der Mangelwirtschaft zurechtzukommen. KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: Die KI versteht uns nicht

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Die FAZ lernt in Mahmoud Jarabas "Die Clans aus al-Rashidiya" eine Menge über Clankriminalität und ihre neueste Generation. Ebenfalls empfehlen kann sie Christina Struncks Familienmemoir "Die Aufsteiger" über eine Unternehmerfamilie in der Nazizeit. Die Zeit loest Jörg Baberowskis AfD-Entwarnung "Am Volk vorbei" mit Zustimmung und Kritik. Die taz feiert nun auch Anja Kampmanns Sankt-Pauli-Roman "Die Wut ist ein heller Stern". KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: Ich rieb die Wolken aus den Augen

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Die NZZ blickt fasziniert in die Memoiren  Banines , der Geliebten von Ernst Jünger , die ihn auch anhimmelte, wenn er sie Briefe zu anderen Geliebten bringen ließ. Wie geschliffen Liz Moore vom dicken Literaturprofessor Arthur erzählt, gefällt der FR . Die FAZ mag, dass Thomas Lang in seinem Melville-Roman mehr auf Eigensinn statt auf Gefälligkeit setzt. Dlf Kultur entdeckt mit Miroslav Hlauco einen großen tschechischen Erzähler. Und der Dlf stimmt sich mit Dita Zipfel auf den Sommerurlaub ein. KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: LSD-getunter Geist

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Die FAZ versinkt in Volker Reinhardts Rousseau-Biografie, in der sie einen großen Selbstdarsteller kennenlernt. Als eine der interessantesten politischen Figuren der Gegenwart erscheint ihr hingegen Viktor Orban nach der Lektüre von Stefano Bottonis neuer Biografie. Die NZZ lässt sich von der Historikerin Ute Daniel über die Finanzpolitik der Weimarer Republik aufklären. Die taz verfällt der Fabulierlust von Ken Keseys dystopischem Seemannslied. Und Dlf Kultur lernt von Norbert Sachser und Niklas Kästner , dass Nachtigallen versuchen, Autos zu übertönen.  KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: Kleine Fehler in der Biografie

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"Alle belebten Dinge halten den Atem an" in  Charlotte Mews  Lyrik, auch der Kritiker dieses Bandes in der NZZ : Brüche im Versmaß lassen Wahrheit beim Blick auf das Innere durchblitzen. Die SZ   findet den Alarmismus im Essay "Was wollen wir?" des Bundeswehrobersts a. D. Roderich Kiesewetter in Ordnung und stellt sich unbequemen Einsichten  in Sachen Russland . Die FAZ bespricht Krimis und staunt, dass sich der Held in Gianrico Carofoglios "Der Horizont der Nacht" seinen Abgründen stellt.  KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: Das Brodeln des Kiezes

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"Das Ende vom Lied" ist ein Lied vom Anfang und vom Ende - der Deutschlandfunk ist begeistert von Michael Wildenhains Westberlin-Roman. Die taz sieht in Andrea Böhms "Fighting Like a Woman" nicht nur Frauen , die zurückschlagen , zu. Zugleich lernt sie in Son Lewandowskis Roman "Die Routinen" wie Mädchen beim Kunstturnen zugerichtet werden. Die FAZ lernt mit Lena Winkel zwar nicht "Tiere richtig zeichnen", aber dafür sehr viel über die faszinierenden Potenziale des Sachcomics .  KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: Eheprobleme sieht der Naseweiß schon wuchern

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Die FR staunt, wie fortschrittspessimistisch und konservativ der junge Max Frisch war.  Die Welt schunkelt zu Schlagern wie „Kann denn Liebe Sünde sein“ in Judith Kesslers Biografie über den Liedtexter Bruno Balz . Die FAZ findet es sogar interessant, wenn sich der Psychoanalytiker Massimo Recalcati bei seinem Abgleich der Bibel mit Freud verläuft. Außerdem begleitet sie Christopher Wimmer von Kurdistan bis zur Pariser Kommune und lernt, wie Gesellschaften entstehen. Und Dlf Kultur bewundert, wie einfühlsam Ludovic Lecomte von einem jungen Mann mit Angststörung erzählt.  KAUFEN Sie bei Amazon