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Posts mit dem Label "Perlentaucher" werden angezeigt.

BÜCHERSCHAU DES TAGES: Worte sind Deckel für Wunden

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Fasziniert liest die FAS Anousch Mullers neuen Roman "Lori" - nochmal ein Buch über die DDR, die Stasi und Traumatisierungen, aber doch ein ziemlich anderes. Die taz lernt in Christian Goeschels und Daniel Hedingers "München 38", was die Münchner Konferenz mit dem Kolonialismus zu tun hat. Außerdem nähert sie sich der Lyrikerin Ann Cotten , die Derrida lieber auf japanisch liest. Einige Bücher setzen sich mit der direkten Nachkriegszeit auseinander, etwa Angelina Pils ' "Schneider/Schwerte", über den Germanisten Hans Schwerte, der mal der Nazi Ernst Schneider war, besprochen in der FR . Die NZZ feiert Hal Ebbotts Familienroman "Unter Freunden". KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: Essen aus 3-D-Druckern und anderer Genrekitsch

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Dlf Kultur bewundert den Farbreichtung in Mia Coutos  Roman "Der blinde Fluss", der in den einstigen portugisieschen Kolonien spielt. Die ungarische Autorin Kinga Toth , die auch auf deutsch schreibt, erzählt in ihrem Gedichtband "Mariamachina"  Leben als oppositioneller Künstlerin unter verschärften Bedingungen - sehr zur Freude des Deutschlandfunks . Die FAZ komplettiert ihren Einblick in Gerhard Henschels Autofiktion mit der Ariel-Klementine-haften "Oma Jever". KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: Funken girlandener Wörter

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Die FAZ nimmt mit Valentin Groebner die Mittelalterbegeisterung der Linken in den achtziger und neunziger Jahren unter die Lupe. Die NZZ fällt mit Hermann Burgers Theaterstück "Die Scheintoten" mit Begeisterung dem Wahnsinn anheim. Die Zeit empfiehlt Svenja Leibers Roman "Nelka" über das Schicksal einer polnischen Zwangsarbeiterin während der NS-Zeit. Dlf zieht den Hut vor Adèle Yon und ihrem Psychiatrie-Roman "Mein wahrer Name ist Elisabeth".   Und Dlf Kultur bewundert, wie der futuristische Lyriker Michajl Semenko in seinen Versen Sprachkunst und politische Wut vereinte.  KAUFEN Sie bei Amazon

FOTOLOT: In der Weite des Felds

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Hans van der Meer sucht in seinem Fußballfotobuch "Torhüter - Von den Plätzen des europäischen Amateurfußballs" nicht die  Athletik und Dynamik des Spiels. Auch keinen Legenden wie Maradona oder Zidane, sondern die Einsamkeit des Torhüters auf europäischen Bolzplätzen. Seine Arbeiten sind im Grunde Bilder einer spezifischen Form von europäischer Kulturlandschaft. Und der Sehnsucht nach sozialem Aufstieg. KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: In die Nacht werfen

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Die FAZ versucht mit Daniela Dröschers Essay "Sprechen" die Angst vor dem Nichtverstehen zu bewältigen. Mit Andreas Fischer versucht sie sich aus dem öden Troisdorf zu befreien und landet im Bann eines narzisstischen Schriftstellers . Die FR feiert mit Andrew O'Hagans Roman "Maifliegen" die Jugend und das Leben im Angesicht des Todes . Die NZZ bejubelt mit Kai Grehns Hörspiel-Bearbeitung von Gedichten des Auschwitz-Überlebenden Tadeusz Borowski  eine "große Hostie der Audio-Kunst". Dlf staunt über die grausam-großartige Sprache von Inga Machel . KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: Gedichte an Freunde

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Die FAZ spürt mit  Volker Leppin der  Allgegenwärtigkeit Gottes im Mittelalter nach. Christoph Wirtz ' Biografie über den Gastrokritiker Wolfram Siebeck mundet ihr hervorragend. Die FR begibt sich mit Claudia Wirsing und Hegel an den Anfang allen Denkens . Dlf zieht sich mit Angelika Overaths "Calanda oder Alvas Antwort" in die Berge zurück, um über Leben, Tod und Glück nachzudenken. Dlf Kultur singt in Robert Macfarlanes und Jackie Morris ' Kinderbuch mit der Rohrdommel um die Wette.  KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERBRIEF: Landschaften im Denken

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Noch heißer als die letzten Tage sind unsere neusten Lektüretipps:  Farai Mudzwinga nimmt uns mit auf einen fiebrigen und wilden Ritt durch die Straßen von Harare. Petra Morsbach erkundet mit scharfem Blick die Büchermenschenwelt, Karine Tuil erzählt mit Biss und Witz vom Fall eines französischen Ex-Präsidenten und Hamza Abu Howidy schickt eine facettenreiche Innenansicht aus Gaza. Dies alles und mehr in unseren besten Büchern des Monats Juli. KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: Mit literarischer Reinheit

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Hymnisch bespricht die FAZ Angelika Meiers „Feierabend eines Fauns“, der ihr die Verschmelzung von Leben und Kunst beispielhaft vorführt. Sehr angetan ist sie auch von einem Band mit dem gesamten fotografischen Werk von August Kotzsch . Die Welt blickt mit Navid Kermani in Köln in die Kluft zwischen Idee und Wirklichkeit. Außerdem erfreut sie sich einmal mehr an den metafiktionalen Spielchen, die Szczepan Twardoch in seinem neuen Roman mit ihr treibt. Der Dlf freut sich über die kleinen Perlen, die Sigrid Damm in ihren Künstlerporträts versammelt. KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: Mit sentimentaler Sachlichkeit

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Die taz blättert bewegt in einem Band mit deutsch - jüdischen Fotografien aus den 1930er Jahren. Die SZ betreibt Hochleistungshermeneutik in Emy Koopmans Roman über eine obsessive Liebe. Die FR gibt die Hoffnung auf Frieden im Sudan nicht auf mit Stella Gaitanos Roman "Eddos goldenes Lächeln". Und die Zeit erscheint heute mit kleiner Sommerbeilage : Das perfekte Sommerbuch ist für sie Jutta Persons Essay über Palmen. KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: Den geflügelten worten / die federn / stutzen

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Die FAZ lernt von Geertjan de Vugt , dass zumindest in unseren Fingerabdrücken noch Reste von Individualität zu finden sind. Die FR entdeckt mit Dieter Fringeli den Don Quichotte der deutschsprachigen Lyrik. "Flirrend, fast halluzinierend" nennt die SZ Liz Moores Roman über einen dicken Professor in der Krise. Die taz entzaubert mit Lidia Jorge Mythen über die Nelkenrevolution . KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: Antidot zur totalen Bejahung

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Die FAZ will Roza Domasynas sorbische Gedichte am liebsten laut lesen. Mit Gunilla Eschenbach und Rainer Bayreuther reist sie nach Saig, wo Heidegger, Husserl oder Kaschnitz die Bundesrepublik prägten. Die FR hat dank Joachim Vahland Zweifel an Kants Originalität. Berührend findet die taz Clara Umbachs halbfiktionale Liebesgeschichte zwischen zwei jungen Frauen in Chatnachrichten. Und Dlf Kultur taucht mit Annabel Abbs ein in die weibliche Nachtkultur.   KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: Von Jesus über Klarna bis zum Tod

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Die FR lernt von Wolodymyr Jermolenko , was wir Europäer von der Ukraine lernen können: Kämpfen - sonst landen wir nämlich auf dem "Friedhof des Guten". Die NZZ lernt in  Raimund Schulz ' "Odysseus": Der Listenreiche war ein Boomer. Und selbstverständlich ein Kolonisator.  Die SZ muss in einem Buch über  Elisabeth Schwarzhaupt  erfahren, dass sie nicht nur der erste Gesundheitsminister, sondern auch ein Herr war - denn Adenauer wollte nicht gendern . Und nochmals die NZZ lässt sich mit Monika Maron nicht unterkriegen. KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: Wörter wie Käfer

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Die FAZ lässt sich von Farai Mudzwinga zu einem wilden Ritt durch die Straßen von Harare mitreißen. Mit Volha Hapeyeva verliert sie sich in klugen Wortwolken. Literatur als Form des Widerstands erkennt der Dlf in den ukrainischen Meistererzählungen, die Katja Petrowskaja zusammengestellt hat. Philologisch mustergültig findet Dlf Kultur den ersten Band der neuen Rolf - Dieter - Brinkmann -Edition. Dank Gavin Francis geht Dlf Kultur künftig ganz anders über Brücken. KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: wo die fetten schmetten schrecken

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Die SZ erfrischt sich mit Bernd Brunners Kulturgeschichte des Schwimmens, der sie auch entnimmt, was eine Badeschaluppe ist. Mit Neige Sinno begibt sie sich nach Mexiko zu den Zapatisten. Die taz lauscht mit Ulf Stolterfoht dem Krächzen der Krähe. Die Zeit findet in 22 aktuellen Texten über die Damentoilette „Viren, Kotze, Heidegger und Lippenstift “. Die FAZ vertieft sich lieber in bisher unveröffentlichte Texte von Gaston Bachelard über Kunst. KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: Gespenster ernstnehmen

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Die FAZ bekommt bei Mercedes Spannagel die Erotik eines Machtkampfes in einem Automobilkonzern zu spüren. Mit Hermann Burger steigt sie hinunter zu den Scheintoten , die unter dem Wiener Zentralfriedhof wohnen. Die NZZ erinnert sich mit Ronald Reng an das Sommermärchen von 2006. Dlf blickt mit Stella Gaitano auf Frauenschicksale im Sudan. Und Dlf Kultur spukt mit Alexander Pechmann durch die Literaturgeschichte.  KAUFEN Sie bei Amazon

FOTOLOT: Mal zart, mal roh

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Die " Triennale der Photographie " bietet einen Anlass zu melancholischer Reflexion über den Lauf der Zeit. Sabine Schnakenberg hat in der Ausstellung "Cocktail Prolongé" Bilder der Nacktheit aus der Sammlung von F.C. Gundlach zusammengestellt - Fotos aus den Siebzigern und Achtzigern von prominentesten Fotografen. Ich behaupte: Im angloamerikanischen Raum wäre diese Ausstellung heute schlicht unmöglich zu realisieren. KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: Brise über dem Meer der Literatur

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Die FAZ sieht in Cora Schmidt-Otts Biografie über Samuel P. Huntington eine spannende Verbindung von Intellektuellen-Biografie und US-Geschichte. Außerdem vertieft sie sich in Oskar Negts Aufzeichnungen zum Marxismus . Die taz liest gebannt, wie Susanne Heim die Fluchtwege jüdischer Menschen vor den Nazis bis nach Shanghai, Kobe und Sibirien nachvollzieht. Dlf ist beeindruckt von Esther Kinskis Nacherzählung des 3000 Jahre alten mesopotamischen Gilgamesch-Epos .  KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: Mit feiner Schärfe

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Die NZZ lobt Mikhail Zygars Buch über den Zerfall der Sowjetunion , in dem nicht nur Staatsgrößen zu Wort kommen, sondern auch Regisseure und Rockstars. Die FAZ erfährt von Olivier Charpentier , dass der Schwanz des Pandas eine "Heizungsfunktion" hat. Mit Daniela Dröschers jugendlichen Heldinnen kämpft sie gegen Männer und Kapitalismus . Die FR verbringt eine vergnügliche Lektüre mit Elsemarie Maletzkes Buch über eine Gärtnerin mit "Gefängnisvergangenheit". Und Dlf rauscht mit Christiane Adlung durch einen französischen Sommer  der Vergangenheitsbewältigung. KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: Galoppierende Bewusstseinsströme

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Die FAZ ist beeindruckt, wie Tanja Sljivar die Geschichte Serbiens anhand von ideologischen Grabenkämpfen im Belgrader Nationaltheater erzählt. In Monika Marons Tagebüchern begegnet sie vergnügt "Handwerkerfressen" und "Großköpfen". Die SZ kommt Ingeborg Bachmann in den Büchern von Fleur Jaeggy , Dieter Burdorf und Andrea Stoll näher. Die taz sieht in Yossi Klein Halevis Band "Briefe an meinen palästinensischen Nachbarn" ein Zeichen der "Großzügigkeit, Souveränität und Stärke". Dlf steppt mit Ewald Arenz auf der Suche nach einer alten Liebe an die irische Steilküste.  KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: Sound für den Dissens

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Die NZZ fängt sich eine Ohrfeige ein, wenn Elfriede Jelinek Fuchs, Esel und "Piketty" gurrende Tauben über den Kapitalismus sinnieren lässt. Etwas aus der Zeit gefallen und doch so wichtig findet die SZ Roya Sorayas Blick auch auf die Schönheit des Iran. Der Dlf erfährt von Mascha Malburg und Joshua Schultheis , was Juden in Deutschland bewegt. Und Dlf Kultur hebt Elisa Hoven spätestens mit ihrem neuen Roman in den Himmel dichtender Juristinnen. KAUFEN Sie bei Amazon