Posts

Posts mit dem Label "Perlentaucher" werden angezeigt.

BÜCHERSCHAU DES TAGES: Den Bourgeois zu Bouletten verarbeiten

Bild
Schmöker-Alarm : Die FAZ bespricht Patrick Ryans Familienroman "Buckeye", höflich distanziert zwar, aber irgendwie auch mitgerissen. Wer den aus hat, kann dann gleich auch Dave Eggers ' "Contrapposto" greifen, den die SZ empfiehlt, oder zu Thomas Raabs  doch sehr wienerischem Roman "Jedermanns Dämon", der nochmals in der  FAZ  gepriesen wird. Die taz geht mit Davide Lane und Marine Tweed Pilze essen und liest mit Faszination den Roman "Eddos goldenes Lächeln" der sudanesischen Autorin  Stella Gaitano . Der Deutschlandfunk  verzieht sich mit Maike Luhmann in die "Einsamkeit". KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: Es kann alles nicht sein, wäre aber doch denkbar

Bild
Ein kleines Meisterwerk zum Wohlfühlen empfiehlt die FR mit Heinrich Stehfests Novelle "Die Linkshänderinnen". Die FAZ denkt mit Judith Pietreck über die Kulturtechnik des Klatschens nach. Die Welt erinnert sich mit Jens Balzer an Tragödien, Katastrophen und Alltag der Nullerjahre. Der Dlf lässt sich von Evke Rulffes erklären, wie der weibliche Körper über Jahrhunderte hinweg eingeschnürt wurde. Die Schönheit von Mathematik lernt er dank Ulrich Peltzer kennen. Und die taz erkundet mit Rüdiger Dannemann die Faszination an Bob Dylan ontologisch. KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: Friedliche Monster

Bild
Die Zeit verneigt sich vor der polnischen Schriftstellerin Joanna Bator , die Geschichten um den dunklen Kern des Menschen in "schlesischen magischen Realismus" gießt. Die FAZ amüsiert sich prächtig, wenn Zoe Dubno die New Yorker High Society bitterböse zerlegt. Die NZZ freut sich, dass Stephen Greenblatt uns an der Seite von Christopher Marlowe durchs düstere London der Renaissance führt. Die SZ liest berührt, wie Sonya Walger sich ihrem narzisstischen Vater nähert. Und die taz empfiehlt Comics von Moebius und  Hayao Miyazaki . KAUFEN Sie bei Amazon

TASCHENBÜCHERBRIEF: Harmlos ist hier gar nichts!

Bild
In den neuen Taschenbüchern des Monats Juli führt uns Anne Weber durch die Pariser Banlieues.   Melania Mazzucco  stellt uns mit Plautilla Bricci Roms erste Architektin vor .  Uwe Wittstock  erzählt von den Exilanten, die 1940 aus Marseille flohen. Und Perlentaucher Arnim Eisenhut empfiehlt "Wachs" von Christine Wunnicke . KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: Schwebezustand einer freundschaftlichen Liebe

Bild
Die taz lässt sich von Adèle Yon erzählen, wie Frauen in den fünfziger Jahren durch Lobotomie gefügig gemacht wurden. Die SZ lugt mit einem von Friederike Schilbach herausgegebenen Band durch die Tür der Damentoilette und findet ein ganzes Universum. Die SZ schmökert in Annika Büsings neuem Roman, der die Liebe und das Ungefähre feiert. Die FR denkt mit Heiko Christian über die Gefahr nach. Die FAZ vertieft sich einen Band des Philosophen Jan Patočka , der dem Leben nach dem Tod auf die Spur zu kommen versucht.  KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: Wettstreit um den besseren Fantasten

Bild
Die FAZ ist hellauf begeistert von Alexandre Labruffes Roman "Cold Case", in dem sie eine " heilende Psychogenealogie Koreas" ausmacht. Außerdem jubelt sie über Gabriela Adamesteanus neuen Roman "Stimmen auf Abstand", der das Leben einer rumänischen Ärztin erzählt. Die Welt taucht mit John Horne Burns Schilderungen seiner Soldatenzeit in Italien ein in eine Existenz zwischen Glücksuchern und Todgeweihten. Dlf Kultur schwärmt von John Hendrix kunstvoll gestalteter Doppelbiografie über C.S. Lewis und J.R.R. Tolkien .  KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: Ode an die Vielfalt des Menschseins

Bild
Die NZZ  spürt bei Nikhil Krishnan das intellektuelle Knistern im Oxford der Jahre 1920 bis 1960. Die FAZ lässt sich sich von Màriam Ben-Arabs und Volker Schmitts postapokalyptischer Kinder-Graphic Novel mitreißen. Dlf folgt Ludwig Volbedas jungem Helden Jip auf seiner Identitätssuche in die Natur. Dlf Kultur lobt Stephan Thomes genaues Auge für das Leben in der Provinz.  KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: Meister des Beiläufigen

Bild
Die FAS ist überzeugt von Maggie Nelsons Gegenüberstellung von Taylor Swift und Sylvia Plath , beides Dichterinnen ihres eigenen Lebens. Die taz findet hingegen nicht, dass der Popstar und die Dichterin so viel gemeinsam haben. Die FAZ vertieft sich in Hillel Cohens Buch über Teile der arabischen Bevölkerung , die zwischen 1917 und 1948 mit Juden zusammenarbeiteten. Die FR ist haltlos begeistert von Didier Eribons Biografie über Michel Foucault . Die SZ lobt in höchsten Tönen, wie T.C. Boyle in seinem neuen Buch elegant und melancholisch zugleich von den USA erzählt.  KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: Andeutungsreiche Unheilszeichen

Bild
Die FAZ annonciert mit Julia Decks Roman "Die Wahrheit über Ann" eine der bestern Neuerscheinungen des Jahres. So gern wie mit T.C. Boyle blickt die FR selten in Abgründe. Die taz lernt alles über Fußball dank einer Graphic Novel von Jean - Christophe Deveney , Mickaël Correia und Lelio Bonaccorso . Der Dlf erfährt von Thomas Greven , wie gut die radikale Rechte international vernetzt ist. Und der Dlf Kultur blickt mit Geertjan de Vugt Virginia Woolf und Piero Manzoni auf die Finger. KAUFEN Sie bei Amazon

FOTOLOT: In die Produktion geschickt

Bild
Eltons Johns Fotosammlung in Paris, die berühmte Sammlung von  Sammlung von Michael und Jane Wilson ebendort, Richard Prince in Wien, "Zweimal Deutschland um 1980" in Köln. Und, ganz besonders wichtig, die bisher größte Einzelausstellung zum Werk von Gabriele Stötzer im Berliner Gropius Bau. Ein Rundgang durch Fotoausstellungen in der Ferienzeit. KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: Die Freiheit schweifender Gedanken

Bild
Die NZZ bewundert, wie kunstvoll T.C. Boyle auch in seinem neuen Erzählband die vielfältigen "Bereiche der menschlichen Existenz" ausleuchtet. Die FR macht mit Winny Ang , Marijn Brouckaert und Eleni Debo eine Zugreise in die Fantasie. Mit David Bröderbauer durchwandert sie vergessenes Ödland und ruft begeistert aus: mehr Brachen wagen! Dlf sucht mit Liz Allans Nirvana-begeisterten Teenagern einen Ausweg aus Armut und Sexismus im Australien der Neunziger.  KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: Verführerische Fährten

Bild
Die NZZ trifft bei  Stanislaw Vincenz huzulische Bauern in den Karparten, Priester und mythische Räuberfiguren . Die FR kann gar nicht genug bekommen von Rainer Klouberts Spaziergängen in Pekings "Verbotener Stadt". Die FAZ freut sich über Bücher von Laurenz Lütteken und Stephan Mösch , die Richard Wagner und die Bayreuther Festspiele in vielen Facetten durchleuchten. Die Welt taucht mit Michael Riepl in die Geschichte der deutschen Minderheit in Russland ein. Dlf lobt Maria Revas Romandebüt "Ein Königreich für eine Schnecke", in dem drei Frauen in der Ukraine westliche Heiratstouristen auf die Schippe nehmen.  KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: Tauchgang in die Unterwelt

Bild
Die FR liest die Lyrik der rumänischen Dichterin  Dana Ranga  atemlos wie einen Thriller. Die taz ist schockiert angesichts von Francis Dupuis-Déris Buch über den Mord von Louis Althusser an seiner Frau Hélène Legotien , den die französischen Intellektuellen verharmlosten. Die SZ studiert Bücher zum Thema Staatsräson von Kai Ambos und Fabian Goldmann . Dlf gründet mit Maria Reva "Ein Königreich für eine Schnecke".   Dlf geht mit Martin Muser auf Glücksuche im Westberlin der späten 1980er Jahre. KAUFEN Sie bei Amazon

VORGEBLÄTTERT: H. G. Adler: Der verwaltete Mensch

Bild
H . G . Adler veröffentlichte mit "Der verwaltete Mensch" ein grundlegendes Großwerk zum Holocaust, das die Rolle der Bürokratie bei der Vorbereitung und Umsetzung der Verschleppung und massenhaften Ermordung der Juden im Nationalsozialismus beschreibt. Im ersten Teil seines Vorworts zu dem Buch stellt der Historiker Götz Aly den 1910 in Prag geborenen Autor vor, der seine ganze Familie im Holocaust verlor. KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: Wunderwerke der Entzauberung

Bild
Die angeregte FAZ begegnet bei Ann Cotten dem Weltall als Grünkohl . Mit Stanislaw Vincenz mischt sie sich in den Karpathen unter Huzulen, Chassidim und Rachmanen. Die FR lernt in einer neuen Werkausgabe Joseph Roth als begnadeten Erzähler kennen. Die NZZ durchlebt mit Angelika Klüssendorfs "Trost" Freuden und Leiden in einer Patchworkfamilie . Der Dlf taucht mit Damien Ober ins Voidverse . KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: Kippmomente

Bild
Die Welt liest interessiert, aber auch amüsiert Witold Gombrowiczs Erinnerungen, in denen der polnische Schriftsteller unter anderem die lateinamerikanische mit der östlichen Mentalität vergleicht. Poesie von einem anderen Stern entdeckt die FR in  Martin Piekars autofiktionalem Roman über eine deutsch-polnische Mutter-Sohn-Beziehung. Der Dlf lässt sich von Telmo Pievani die Fehler der Evolution erklären. Und der Dlf Kultur lernt von Isabel Pin , wie man Kindern Nachhaltigkeit nahebringt. KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: Etwas Großes drängt ans Licht

Bild
Die Zeit entdeckt dank Heinz Strunk die düstere Komik, die im Ende einer Beziehung stecken kann. Zur "Weltliteratur" erklärt sie Margaret Laurence ' Roman "Glückliche Tage". Ein mutiges Buch annonciert der Dlf mit Christine Koschmieders "Ein Haus für mich", in dem sich die Autorin zur Selbstbefragung nach Dessau begibt. Die taz bewundert das Einfühlungsvermögen, mit dem Megan Nolan vom Leben im Irland der Siebziger erzählt. Und der Dlf Kultur lernt dank Björn Kröger , was sich unter dem Faulschlamm des Stechlinsees verbirgt. KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: Polnischer Kraftprotz

Bild
Die FAZ fährt mit Raimund Schulz und Odysseus zur See. Von Fritz Breithaupt lässt sie sich erklären, nach welchen Mustern sich menschliche Erfahrung formt. Die NZZ begibt sich mit Szczepan Twardoch und Bergmann Erwin Piontek auf eine imaginäre Weltumseglung durch die Jahrhunderte. Dlf Kultur bewundert, wie Elise Schmitt in ihren Erzählungen auf behutsame Weise der "Menschenschwere" entkommt.  KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: Murakamimäßig wackliger Boden

Bild
Die FAZ geht mit Paulina Spiechowiczs Roman über ein polnisches Geschwisterpaar , das in einem Flüchtlingslager im italienischen Ostia aufwächst durch ein Wechselbad der Emotionen. Die FR hat eine gute Zeit mit Johanna Sebauers Doppelgänger-Roman "Popóm". Die SZ findet Trost in der Menschenliebe von Angelika Klüssendorfs neuem Buch. Die taz empfiehlt nachdrücklich Gusel Jachinas Roman über das Leben von Sergej Eisenstein . Die Welt vertieft sich in Stephan Möschs reichhaltige Geschichte der Bayreuther Festspiele. KAUFEN Sie bei Amazon

WO WIR NICHT SIND: Die Glühbirne hatte ein wenig gezögert

Bild
Der slowakische Dichter Lukáš Cabala setzt mit "Denkst du noch an Trencin?" seinem Geburtsort ein Denkmal. Der surreal flirrende Roman ist voller Wurmlöcher und leuchtender Details, von Stefanie Bose kongenial ins Deutsche übersetzt. Wir treffen: vier Protagonisten und eine Stadt, die den einzig stabilen Grund in der Neondunkelheit der Gegenwart bildet. KAUFEN Sie bei Amazon