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BÜCHERSCHAU DES TAGES: Die Stimme eines Niemands in der Welt

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Der Dlf empfiehlt wärmstens Selim Özdogans Roman "Ihr kriegt uns hier nicht raus" über eine kurdisch-alevitischen Gastarbeiterfamilie in Köln Anfang der 80er Jahre. Die FAZ versucht mit zwölf Autoren die tschechische Welt "Jenseits von Prag" zu erkunden, scheitert jedoch. Mit deutlich mehr Erfolg lernt die FR mit Tash Aws findigem Roman "Der Süden" von den gesellschaflichen Spannungen in Malaysien . Die NZZ folgt hingerissen der Autobiografie Sylvester Stallones bis zu dessen Duchbruch als Rocky. Die taz kurvt um Dana Vowinckels "Anton und Alma", weiß aber nicht, wo sie andocken soll. Erste Notizen zur FAZ -Literaturbeilage finden Sie hier , darunter zum Aufmacher, der Lutz Seilers "Das tickende Herz" gewidmet ist. KAUFEN Sie bei Amazon

WO WIR NICHT SIND: Stimmt meine Frisur, dann stimmt mein Leben

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Zwei Reporterinnen verfallen dem Kongo: Judith Raupp erzählt in "Morgen gehe ich einkaufen, wenn der Markt noch steht" von ihrem Leben in Goma im Osten Kongos. Zwischen Kriegszügen, Vulkanausbrüchen und Epidemien scheinen wunderbare Momente der Freundschaft auf, des Miteinanders - und der Extravaganz. Und die britische Reisereporterin Sophy Roberts folgt den Spuren einer belgischen Expedition , die 1879 für Leopold II. indische Elefanten in den Kongo bringen sollte. KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: Das Unbehagen der Natur

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Die FAZ nimmt Cornelia Funkes Einladung in die Welt der Feen mit Freuden an. Mit Vergnügen vertieft sie sich außerdem in Kinderbücher von Nadia Budde , Dita Zipfel und Finn-Ole Heinrich , in denen Aale die Helden sind. Die FR begibt sich mit Volker Weiß auf die Spuren des Katechon , der heute in den Köpfen der Tech-Bros sein Unwesen treibt. Die SZ erfährt von Rolf G. Heinze , warum die Wohnungskrise gefährlich für die Demokratie ist. Und Dlf empfiehlt Claudia Durastantis feministisches Tryptichon "Missitalia".  KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: Kekse als Mittel der Langeweilebekämpfung

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Die SZ ist begeistert von Hendrik Bolz ' literarischem Talent: "Aus Ruinen" ist wie Eribon, Ernaux und Louis, nur witziger. Der Deutschlandfunk hält ein dringendes Plädoyer für den polnisch-israelischen Autor Stanislaw Wygodzki , dessen Erzählungen "Der Mann mit dem Karren" zur eindrücklichsten Literatur über den Holocaust zählen. Die taz empfiehlt Bianca Bagnarellis "Kreaturen", Short Stories im Comicformat, visuell herausragend. Die FAS  liest Carolin Emckes Essay "Was zählt ein Mensch?" über israelische und palästinensische Opfer mit einiger Skepsis. KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: Lakonisch inszenierte Fluten

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Die FAZ lernt von Eva Rieger , warum selbst Clara Schumann "männlich" komponierte. Die NZZ vertieft sich in Martin Doerrys und Hauke Janssens neue Biografie über Rudolf Augstein , die auch seine dunklen und seltsamen Seiten in den Blick nimmt. Die FR ist erschüttert von Miriam Carbes Roman über ihr Aufwachsen als afrodeutsches Kind. Die SZ findet Richard Fords Lebenserinnerungen genauso mitreißend wie seine Romane. Die Welt vergießt bei Teresa Präauers Essay über das Weinen nur Freudentränen. Und Dlf Kultur entdeckt tschechische Lyrik in einer von Martina Lisa und Daniela Pusch herausgegebenen Anthologie.  KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: Alles, was wir haben

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Die FAZ wird von Louise Kennedys zweitem Roman "Red" in den Bann einer gefährlichen Beziehung zwischen zwei irischen Teenagern gezogen. Die Zeit j ubelt über Sigrid Nunez ' neuen Erzählband "Wenn es wichtig ist", der seine Leser selbstbewusst in die "psychologische Räume der Ambivalenz " führt. Sie ist außerdem wie hypnotisiert von Adania Shiblis neuem Roman "Täuschung", der von den Hoffnungen und Nöten zwei junger Palästinenser in Israel erzählt. Die SZ erfährt von Saba-Nur Cheema und Meron Mendel , wie man die "Empörungsfalle" vermeidet.  KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: Hamsterrad der Sinnsuche

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Die NZZ verschlingt das neue Buch von Monika Maron , dessen Heldin nach einem Herzstillstand wiederbelebt wird und daraufhin ihr Leben umkrempelt. in der Biografie der ehemaligen RAF-Terroristin Astrid Proll begegnet sie dem Gesetz der Omertá . Die FAZ studiert im neu aufgelegten Buch von Fritz Bauer die juristische Verhandlung von Kriegsverbrechen. Die SZ lernt vom Generationenforscher Rüdiger Maas, warum die Jugend zu den politischen Extremen tendiert. Und Dlf Kultur macht sich mit Annekathrin Kohout auf die Suche nach Einhörnern im digitalen Raum.  KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: Preiswürdige Wundertüte

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Die FAZ schwelgt in John Horne Burns einzigem Roman, der die Begegnungen zwischen US-Soldaten und Italienern in Neapel gegen Ende des Zweiten Weltkriegs schildert. Die FR  freut sich, dass  Johann Peter Hebels neu herausgegebene Kalendergeschichten  auch heute noch Hoffnung stiften. Die NZZ holt mit Shida Bazyars "Die Lücken" die verdrängte NS-Geschichte eines Hunsrücker Dorfes ans Licht. Die Welt hebt mit Stefanie Sargnagel ein paar Maß auf der Wiesn. Und Dlf empfiehlt Barbaros Altugs Roman über einen jungen schwulen Mann , der in die Türkei zurückkehren muss.  KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: Knallroter Warhol-Widder

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Die SZ untersucht mit Peter-Andre Alt , wie es die deutschen Kanzler mit den Intellektuellen hielten. Die FAZ wünscht Sylvester Groths Lesung des Orwell-Klassikers "1984" viele Hörer. Dlf wird im Jugendbuch von Rüdiger Bertram und Heribert Schulmeyer Zeuge einer unerwarteten Freundschaft zwischen Kriegsfronten . Dlf Kultur buddelt mit Frank Ashwood in der Erde und findet dort schrumpelnde Bärtierchen und durchsichtige Tausenfüßler. Mit Ferren Gipson deutet sie die Sterne am Firmament der Kunstgeschichte .  KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: Mit enormer Kieferkraft

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Wertvoll findet die taz die Traumanalysen von Shoah-Überlebenden, die Christiane Sollte - Gresser in ihrem Essay versammelt. Von Rolf G . Heinze und Sebastian Kurtenbach  lernt sie: Die Wohnkrise ist nicht mehr aufzuhalten. Die FAZ ist dankbar, dass die Kunsthistorikerin Judith Rottenburg den Blick auf die Ästhetik afrikanischer Kunst lenkt. FAS und NZZ amüsieren prächtig mit Stefanie Sargnagel auf dem Oktoberfest, können aber nur hoffen, dass vieles ausgedacht ist. Der  Dlf fällt mit Marlen Mairhofers „Alice“ aus der Liebe heraus über Kuchen her. Außerdem staunt er, wie Munir Hachemi seine Erzählung über Massentierhaltung mit Breton und Bolano würzt.  KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: Hier, unter der Glasglocke

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Die FAZ hört das innere Wüten in den Gedichten des jung gestorbenen dänischen Lyrikers Michael Strunge . Die FR empfiehlt Veronika Peters ' "Mehr Leben als geplant" als Mutmach - Roman . Die SZ lobt Philipp Ruchs "Der Rückfall" über die Wahlen im September 1930 für seine Deutungsfrische. Angehenden Autoren rät die FAZ zu Isabel Allendes "Unsere Geschichten": Dort lernt man, Schreiben als "mysteriösen, organischen und intuitiven Prozess" zu verstehen. KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: Oft stinkt die Welt

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Die FAZ liest interessiert Matthias Häusslers Buch über die Kriege der OvaHerero und Nama gegen die deutsche Kolonialherrschaft . Die SZ träumt sich mit den 50 Songs, die der Journalist Daniel Haaksman zusammengetragen hat, nach Rio de Janeiro . Außerdem stellt sie dank Hans Woller fest: Zumindest über den politischen Thomas Mann gibt es durchaus noch Neues zu lernen. Die Zeit erlebt mit Colin Barrett Gewalt und Rausch im Drogenmilieu in Westirland. Überwältigt liest die FR , wie Boualem Sansal seine Zeit im Gefängnis beschreibt. KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: Aus Sicht einer Stubenfliege

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Als literarisches Virtuosenstück würdigt die FAZ Adania Shiblis neuen Roman, der vom Schicksal der Palästinenser erzählt. Atemlos folgt die taz mit Alisha Gamish drei russlanddeutschen Frauen aus drei Generationen von Novosibirsk bis Fürstenfeldbruck. Der Dlf lernt Sigrid Nunez nun auch als Meisterin der Short Story kennen. Dlf Kultur bewegt sich mit Dora Kaprálová stroboskopisch durch Maribor und begleitet Klara Wang Tylova in sechs schillernden Geschichten zu den "Geistern von Taipeh". KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: Feier des Hässlichen

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Die FAZ streift mit dem Ökologen Frank Ashwood durch neuseeländische Wälder und untersucht Asseln und Pilze. Von Karen Hagemann wird sie an die Rolle der Frau in den Kriegen Europas erinnert. Die FR warnt vor der Lektüre von Michel Houellbecqs Gedichten, die ein finsteres Bild der Gegenwart mit Bürgerkriegen, Feuersbrünsten und Mörderbanden malen. Die NZZ zieht sich mit Gabriela Adamesteanu lieber direkt in die Entrücktheit der rumänischen Kartpaten zurück. Und der Dlf verabschiedet mit Jachym Topols daueralkoholisiertem Prager Journalisten das europäische Freiheitsversprechen. KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERBRIEF: Ins gemeinsame Diesseits der Literatur

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Der literarische Herbst beginnt mit nicht nur einem Paukenschlag: Maxim Biller sucht nach dem Urgrund des Antisemitismus. Samuel Beckett reist in den Jahren 1936 und 1937 durch Deutschland - mit Witz und Wut im Bauch. Banu Mushtaq erzählt vom Alltag indischer Frauen unter der Scharia. Die Journalistin Asne Seierstad zeichnet ein meisterliches Panorama der russischen Gesellschaft. Und Christian Buckard lädt ins Café Babylon. Dies alles und mehr in unseren besten Büchern des Monats September. KAUFEN Sie bei Amazon

FOTOLOT: Unglaublicher Reichtum

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Gunnar Eichholz hat mit seinem Text- und Bildband "Jugoslawien - Das Land, das es nicht mehr gibt" ein Werk langjähriger, akribischer Leidenschaft geschaffen, einen sagenhaften, zweieinhalb Kilo schweren Wälzer von fünfhundertsechzig kleingedruckten Seiten, eine Hommage an ein Land, das ein Zentrum der europäischen Nachkriegsmoderne war. Brutalismus, Laibach, Marina Abramovic. Alles kommt vor. Dies Buch ist eine Reise . KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: Himmlische Melancholie

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Die FAZ schöpft neue Houellebecq - Hoffnung mit dessen schwebend-exzentrischem Gedichtband "Der stets verlorene Kampf": Vielleicht kommt doch noch ein letzter schöner Roman ? Die FR lässt sich mit Christoph Sators "La vie en rose" zu hundert französischen Chansons verführen. Die SZ taucht mit Gillian Andersons "More" in die sexuellen Phantasien unzähliger Frauen ein. Die taz lernt von Manuela Müller , warum die Jugend wieder Hakenkreuze malt. Der Dlf erlebt mit dem autistischen Autor Woody Brown "Ein ganz normales Wunder". KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: Meer an Täuschungen

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Die FR geht mit Souvankham Thammavongsa zur Maniküre in Susans Nagelstudio und lernt allerhand über Klassismus. Ergriffen liest die NZZ , wie sich Jean Rolin an seine Leidenschaft für Josephine, die drogensüchtige Ex-Frau von Felix Guattari, erinnert. Die Welt erlebt in Mirko Bonnés "Kanzlerkino" eine Alternativweltgeschichte. Dlf Kultur folgt Oskar Roehler bei seiner halsbrecherischen Selbstwerdung. Wenn die Zeit eine Kolumne ablehnt, ist das noch keine Zensur, erklärt der Dlf Ai Weiwei . KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: Geht runter wie Butterscotch

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Die FAZ amüsiert sich prächtig, wenn Markus Orths einen Laurence - Sterne -Fan auf die Suche nach einem verschollenen Tristram-Shandy-Band schickt. Zutiefst erschüttert ist die Zeit , wenn ihr Mathieu Belezi wie in einem altbabylonischen Keilschrifttext den brutalen Kolonialismus in Algerien vor Augen führt. Der Dlf staunt über die Modernität von George Moores Novelle "Albert Noobs" über Frauen in Männerkleidern. Ganz mitgerissen liest der Dlf Kultur über die Liebesgeschichte zwischen Ernst Ludwig Kirchner und Erna Schilling , die Constantin Lieb erzählt. KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: Die Liebe war selten so wild

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Die FAZ lernt dank des Journalisten Carlos Barragan einiges über das Scamming-Business in Nigeria. Mit Peter - Andre Alt blickt sie auf das Verhältnis zwischen Kanzlern und Intellektuellen. Die FR wird umgehauen von Kevin Barrys Halbbluten, Huren und Sheriffs. Die NZZ freut sich über eine Begegnung mit Giuliano Musios Pinocchio-Wiedergänger Pino. Welt und Dlf Kultur denken mit dem Thoraxchirurg Andre T . Nemat über Medizin im digitalen Wandel nach. Mitten ins Herz unserer Gegenwart schaut der Dlf Kultur mit Franziska Gänslers Roman "Orca". KAUFEN Sie bei Amazon