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VORGEBLÄTTERT: Necla Kelek: Glückskind

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Die Soziologin Necla Kelek hat sich als Kritikerin eines reaktionären, patriarchalen Islam einen Namen gemacht. In ihrer Autobiografie "Glückskind" erzählt sie, wie ihre Familie Anfang der 1960er aus Anatolien nach Istanbul zog. Die Keleks sind säkulare Muslime, die Atatürk verehren, an die Republik glauben, die Moderne und die Demokratie. 1966 dann zieht die Familie nach Deutschland, ins niedersächsische Bückeburg . Unterstützt von ihrer Familie begegnet Necla, damals neun Jahre alt, der deutschen Gesellschaft von Anfang an mit Neugier. Das geht bis zu Marxismusvorlesungen bei der IG Metall. Hier zwei Leseproben aus dem Buch: Über das Leben in Istanbul und dann in Bückeburg. KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: Sich misstrauisch beäugende Geschwister

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Die FAZ folgt Fang Fangs lebensmüder Erzählerin durch ein sowohl schönes als auch schreckliches Wuhan . Die FR lobt Ulrich Peltzers komplexen Roman "Der verlorene Schlaf", der gleichzeitig vom genialen Mathematiker Évariste Galois und einer wilden Jugend in den 68ern erzählt. Die SZ lässt sich in Seyda Kurts "Zeit der Monster" das Ende der Welt von TikTok vorhersagen. Und Dlf Kultur vertieft sich in Marc David Baers kluges Buch über die Geschichte muslimisch-jüdischer Beziehungen .  KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: Themen unter der Taucherkappe

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Die FR staunt, wie Lukas Bärfuss in "Königin der Nacht" den Abgrund einer lieblosen Kindheit grell ausleuchtet. Außerdem spielt sie mit Nikolaus Heidelbachs Flusspferddame Simone Mikado. Die taz zieht den Hut vor Maria Reva , die in "Ein Königreich für eine Schnecke" sowohl ein feministisches Roadmovie als auch vom Angriffskrieg Russlands erzählt. Dlf lauscht hingerissen dem Country-Sound von Malachy Tallacks Totalverweigerer Sonny. Und Dlf Kultur lernt bei Sarah Diehl den Flow der Unterwasserwelt kennen.  KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: Kleines, groteskes Welttheater

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Die FAZ schmökert in neuen Krimis: Mit Peter Graingers eigensinnigem Helden versucht sie den vermeintlichen Unfalltod eines Schwimmers aufzuklären. Auch Liz Nugents  Geschichte über Traumata und sexualisierte Gewalt in einer Dubliner Familie verfolgt sie mit Spannung. Die FR ist beeindruckt von H.G. Adlers Studie "Der verwaltete Mensch" über die Tötungsmaschinerie der Nazis . NZZ und Dlf lassen sich von Jan Eike Dunkhase den "gloriosen Siegeszug der Kältemaschinen " nachzeichnen.  KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: Den Bourgeois zu Bouletten verarbeiten

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Schmöker-Alarm : Die FAZ bespricht Patrick Ryans Familienroman "Buckeye", höflich distanziert zwar, aber irgendwie auch mitgerissen. Wer den aus hat, kann dann gleich auch Dave Eggers ' "Contrapposto" greifen, den die SZ empfiehlt, oder zu Thomas Raabs  doch sehr wienerischem Roman "Jedermanns Dämon", der nochmals in der  FAZ  gepriesen wird. Die taz geht mit Davide Lane und Marine Tweed Pilze essen und liest mit Faszination den Roman "Eddos goldenes Lächeln" der sudanesischen Autorin  Stella Gaitano . Der Deutschlandfunk  verzieht sich mit Maike Luhmann in die "Einsamkeit". KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: Es kann alles nicht sein, wäre aber doch denkbar

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Ein kleines Meisterwerk zum Wohlfühlen empfiehlt die FR mit Heinrich Stehfests Novelle "Die Linkshänderinnen". Die FAZ denkt mit Judith Pietreck über die Kulturtechnik des Klatschens nach. Die Welt erinnert sich mit Jens Balzer an Tragödien, Katastrophen und Alltag der Nullerjahre. Der Dlf lässt sich von Evke Rulffes erklären, wie der weibliche Körper über Jahrhunderte hinweg eingeschnürt wurde. Die Schönheit von Mathematik lernt er dank Ulrich Peltzer kennen. Und die taz erkundet mit Rüdiger Dannemann die Faszination an Bob Dylan ontologisch. KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: Friedliche Monster

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Die Zeit verneigt sich vor der polnischen Schriftstellerin Joanna Bator , die Geschichten um den dunklen Kern des Menschen in "schlesischen magischen Realismus" gießt. Die FAZ amüsiert sich prächtig, wenn Zoe Dubno die New Yorker High Society bitterböse zerlegt. Die NZZ freut sich, dass Stephen Greenblatt uns an der Seite von Christopher Marlowe durchs düstere London der Renaissance führt. Die SZ liest berührt, wie Sonya Walger sich ihrem narzisstischen Vater nähert. Und die taz empfiehlt Comics von Moebius und  Hayao Miyazaki . KAUFEN Sie bei Amazon