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Es werden Posts vom Juli, 2026 angezeigt.

BÜCHERSCHAU DES TAGES: Die Freiheit schweifender Gedanken

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Die NZZ bewundert, wie kunstvoll T.C. Boyle auch in seinem neuen Erzählband die vielfältigen "Bereiche der menschlichen Existenz" ausleuchtet. Die FR macht mit Winny Ang , Marijn Brouckaert und Eleni Debo eine Zugreise in die Fantasie. Mit David Bröderbauer durchwandert sie vergessenes Ödland und ruft begeistert aus: mehr Brachen wagen! Dlf sucht mit Liz Allans Nirvana-begeisterten Teenagern einen Ausweg aus Armut und Sexismus im Australien der Neunziger.  KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: Verführerische Fährten

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Die NZZ trifft bei  Stanislaw Vincenz huzulische Bauern in den Karparten, Priester und mythische Räuberfiguren . Die FR kann gar nicht genug bekommen von Rainer Klouberts Spaziergängen in Pekings "Verbotener Stadt". Die FAZ freut sich über Bücher von Laurenz Lütteken und Stephan Mösch , die Richard Wagner und die Bayreuther Festspiele in vielen Facetten durchleuchten. Die Welt taucht mit Michael Riepl in die Geschichte der deutschen Minderheit in Russland ein. Dlf lobt Maria Revas Romandebüt "Ein Königreich für eine Schnecke", in dem drei Frauen in der Ukraine westliche Heiratstouristen auf die Schippe nehmen.  KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: Tauchgang in die Unterwelt

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Die FR liest die Lyrik der rumänischen Dichterin  Dana Ranga  atemlos wie einen Thriller. Die taz ist schockiert angesichts von Francis Dupuis-Déris Buch über den Mord von Louis Althusser an seiner Frau Hélène Legotien , den die französischen Intellektuellen verharmlosten. Die SZ studiert Bücher zum Thema Staatsräson von Kai Ambos und Fabian Goldmann . Dlf gründet mit Maria Reva "Ein Königreich für eine Schnecke".   Dlf geht mit Martin Muser auf Glücksuche im Westberlin der späten 1980er Jahre. KAUFEN Sie bei Amazon

VORGEBLÄTTERT: H. G. Adler: Der verwaltete Mensch

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H . G . Adler veröffentlichte mit "Der verwaltete Mensch" ein grundlegendes Großwerk zum Holocaust, das die Rolle der Bürokratie bei der Vorbereitung und Umsetzung der Verschleppung und massenhaften Ermordung der Juden im Nationalsozialismus beschreibt. Im ersten Teil seines Vorworts zu dem Buch stellt der Historiker Götz Aly den 1910 in Prag geborenen Autor vor, der seine ganze Familie im Holocaust verlor. KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: Wunderwerke der Entzauberung

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Die angeregte FAZ begegnet bei Ann Cotten dem Weltall als Grünkohl . Mit Stanislaw Vincenz mischt sie sich in den Karpathen unter Huzulen, Chassidim und Rachmanen. Die FR lernt in einer neuen Werkausgabe Joseph Roth als begnadeten Erzähler kennen. Die NZZ durchlebt mit Angelika Klüssendorfs "Trost" Freuden und Leiden in einer Patchworkfamilie . Der Dlf taucht mit Damien Ober ins Voidverse . KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: Kippmomente

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Die Welt liest interessiert, aber auch amüsiert Witold Gombrowiczs Erinnerungen, in denen der polnische Schriftsteller unter anderem die lateinamerikanische mit der östlichen Mentalität vergleicht. Poesie von einem anderen Stern entdeckt die FR in  Martin Piekars autofiktionalem Roman über eine deutsch-polnische Mutter-Sohn-Beziehung. Der Dlf lässt sich von Telmo Pievani die Fehler der Evolution erklären. Und der Dlf Kultur lernt von Isabel Pin , wie man Kindern Nachhaltigkeit nahebringt. KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: Etwas Großes drängt ans Licht

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Die Zeit entdeckt dank Heinz Strunk die düstere Komik, die im Ende einer Beziehung stecken kann. Zur "Weltliteratur" erklärt sie Margaret Laurence ' Roman "Glückliche Tage". Ein mutiges Buch annonciert der Dlf mit Christine Koschmieders "Ein Haus für mich", in dem sich die Autorin zur Selbstbefragung nach Dessau begibt. Die taz bewundert das Einfühlungsvermögen, mit dem Megan Nolan vom Leben im Irland der Siebziger erzählt. Und der Dlf Kultur lernt dank Björn Kröger , was sich unter dem Faulschlamm des Stechlinsees verbirgt. KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: Polnischer Kraftprotz

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Die FAZ fährt mit Raimund Schulz und Odysseus zur See. Von Fritz Breithaupt lässt sie sich erklären, nach welchen Mustern sich menschliche Erfahrung formt. Die NZZ begibt sich mit Szczepan Twardoch und Bergmann Erwin Piontek auf eine imaginäre Weltumseglung durch die Jahrhunderte. Dlf Kultur bewundert, wie Elise Schmitt in ihren Erzählungen auf behutsame Weise der "Menschenschwere" entkommt.  KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: Murakamimäßig wackliger Boden

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Die FAZ geht mit Paulina Spiechowiczs Roman über ein polnisches Geschwisterpaar , das in einem Flüchtlingslager im italienischen Ostia aufwächst durch ein Wechselbad der Emotionen. Die FR hat eine gute Zeit mit Johanna Sebauers Doppelgänger-Roman "Popóm". Die SZ findet Trost in der Menschenliebe von Angelika Klüssendorfs neuem Buch. Die taz empfiehlt nachdrücklich Gusel Jachinas Roman über das Leben von Sergej Eisenstein . Die Welt vertieft sich in Stephan Möschs reichhaltige Geschichte der Bayreuther Festspiele. KAUFEN Sie bei Amazon

WO WIR NICHT SIND: Die Glühbirne hatte ein wenig gezögert

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Der slowakische Dichter Lukáš Cabala setzt mit "Denkst du noch an Trencin?" seinem Geburtsort ein Denkmal. Der surreal flirrende Roman ist voller Wurmlöcher und leuchtender Details, von Stefanie Bose kongenial ins Deutsche übersetzt. Wir treffen: vier Protagonisten und eine Stadt, die den einzig stabilen Grund in der Neondunkelheit der Gegenwart bildet. KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: Zerrissenheit jener Zeit

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Die FR findet es geradezu brillant, wie Szczepan Twardoch  in seinem neuen Roman "Sehnsucht" durch die Kontinente und Jahrhunderte wirbelt. Die NZZ gibt sich der Melancholie in Hans-Ulrich Treichels Roman "Das Karussell" hin, in dem sich ein gealterter Hochschullehrer auf die Suche nach seiner Jugend macht. Die SZ befällt das Grauen, wenn sie mit Axel Spilcker in dessen dunkle Familiengeschichte blickt, nämlich auf das Leben seines Großvaters, des NS-Reichsorganisationsleiters Robert Ley . Dlf empfiehlt Constanze Neumanns Kinderbuch über eine Mädchenfreundschaft zwischen DDR und Westdeutschland. KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: Worte sind Deckel für Wunden

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Fasziniert liest die FAS Anousch Mullers neuen Roman "Lori" - nochmal ein Buch über die DDR, die Stasi und Traumatisierungen, aber doch ein ziemlich anderes. Die taz lernt in Christian Goeschels und Daniel Hedingers "München 38", was die Münchner Konferenz mit dem Kolonialismus zu tun hat. Außerdem nähert sie sich der Lyrikerin Ann Cotten , die Derrida lieber auf japanisch liest. Einige Bücher setzen sich mit der direkten Nachkriegszeit auseinander, etwa Angelina Pils ' "Schneider/Schwerte", über den Germanisten Hans Schwerte, der mal der Nazi Ernst Schneider war, besprochen in der FR . Die NZZ feiert Hal Ebbotts Familienroman "Unter Freunden". KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: Essen aus 3-D-Druckern und anderer Genrekitsch

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Dlf Kultur bewundert den Farbreichtung in Mia Coutos  Roman "Der blinde Fluss", der in den einstigen portugisieschen Kolonien spielt. Die ungarische Autorin Kinga Toth , die auch auf deutsch schreibt, erzählt in ihrem Gedichtband "Mariamachina"  Leben als oppositioneller Künstlerin unter verschärften Bedingungen - sehr zur Freude des Deutschlandfunks . Die FAZ komplettiert ihren Einblick in Gerhard Henschels Autofiktion mit der Ariel-Klementine-haften "Oma Jever". KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: Funken girlandener Wörter

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Die FAZ nimmt mit Valentin Groebner die Mittelalterbegeisterung der Linken in den achtziger und neunziger Jahren unter die Lupe. Die NZZ fällt mit Hermann Burgers Theaterstück "Die Scheintoten" mit Begeisterung dem Wahnsinn anheim. Die Zeit empfiehlt Svenja Leibers Roman "Nelka" über das Schicksal einer polnischen Zwangsarbeiterin während der NS-Zeit. Dlf zieht den Hut vor Adèle Yon und ihrem Psychiatrie-Roman "Mein wahrer Name ist Elisabeth".   Und Dlf Kultur bewundert, wie der futuristische Lyriker Michajl Semenko in seinen Versen Sprachkunst und politische Wut vereinte.  KAUFEN Sie bei Amazon

FOTOLOT: In der Weite des Felds

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Hans van der Meer sucht in seinem Fußballfotobuch "Torhüter - Von den Plätzen des europäischen Amateurfußballs" nicht die  Athletik und Dynamik des Spiels. Auch keinen Legenden wie Maradona oder Zidane, sondern die Einsamkeit des Torhüters auf europäischen Bolzplätzen. Seine Arbeiten sind im Grunde Bilder einer spezifischen Form von europäischer Kulturlandschaft. Und der Sehnsucht nach sozialem Aufstieg. KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: In die Nacht werfen

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Die FAZ versucht mit Daniela Dröschers Essay "Sprechen" die Angst vor dem Nichtverstehen zu bewältigen. Mit Andreas Fischer versucht sie sich aus dem öden Troisdorf zu befreien und landet im Bann eines narzisstischen Schriftstellers . Die FR feiert mit Andrew O'Hagans Roman "Maifliegen" die Jugend und das Leben im Angesicht des Todes . Die NZZ bejubelt mit Kai Grehns Hörspiel-Bearbeitung von Gedichten des Auschwitz-Überlebenden Tadeusz Borowski  eine "große Hostie der Audio-Kunst". Dlf staunt über die grausam-großartige Sprache von Inga Machel . KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: Gedichte an Freunde

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Die FAZ spürt mit  Volker Leppin der  Allgegenwärtigkeit Gottes im Mittelalter nach. Christoph Wirtz ' Biografie über den Gastrokritiker Wolfram Siebeck mundet ihr hervorragend. Die FR begibt sich mit Claudia Wirsing und Hegel an den Anfang allen Denkens . Dlf zieht sich mit Angelika Overaths "Calanda oder Alvas Antwort" in die Berge zurück, um über Leben, Tod und Glück nachzudenken. Dlf Kultur singt in Robert Macfarlanes und Jackie Morris ' Kinderbuch mit der Rohrdommel um die Wette.  KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERBRIEF: Landschaften im Denken

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Noch heißer als die letzten Tage sind unsere neusten Lektüretipps:  Farai Mudzwinga nimmt uns mit auf einen fiebrigen und wilden Ritt durch die Straßen von Harare. Petra Morsbach erkundet mit scharfem Blick die Büchermenschenwelt, Karine Tuil erzählt mit Biss und Witz vom Fall eines französischen Ex-Präsidenten und Hamza Abu Howidy schickt eine facettenreiche Innenansicht aus Gaza. Dies alles und mehr in unseren besten Büchern des Monats Juli. KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: Mit literarischer Reinheit

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Hymnisch bespricht die FAZ Angelika Meiers „Feierabend eines Fauns“, der ihr die Verschmelzung von Leben und Kunst beispielhaft vorführt. Sehr angetan ist sie auch von einem Band mit dem gesamten fotografischen Werk von August Kotzsch . Die Welt blickt mit Navid Kermani in Köln in die Kluft zwischen Idee und Wirklichkeit. Außerdem erfreut sie sich einmal mehr an den metafiktionalen Spielchen, die Szczepan Twardoch in seinem neuen Roman mit ihr treibt. Der Dlf freut sich über die kleinen Perlen, die Sigrid Damm in ihren Künstlerporträts versammelt. KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: Mit sentimentaler Sachlichkeit

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Die taz blättert bewegt in einem Band mit deutsch - jüdischen Fotografien aus den 1930er Jahren. Die SZ betreibt Hochleistungshermeneutik in Emy Koopmans Roman über eine obsessive Liebe. Die FR gibt die Hoffnung auf Frieden im Sudan nicht auf mit Stella Gaitanos Roman "Eddos goldenes Lächeln". Und die Zeit erscheint heute mit kleiner Sommerbeilage : Das perfekte Sommerbuch ist für sie Jutta Persons Essay über Palmen. KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: Den geflügelten worten / die federn / stutzen

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Die FAZ lernt von Geertjan de Vugt , dass zumindest in unseren Fingerabdrücken noch Reste von Individualität zu finden sind. Die FR entdeckt mit Dieter Fringeli den Don Quichotte der deutschsprachigen Lyrik. "Flirrend, fast halluzinierend" nennt die SZ Liz Moores Roman über einen dicken Professor in der Krise. Die taz entzaubert mit Lidia Jorge Mythen über die Nelkenrevolution . KAUFEN Sie bei Amazon