BÜCHERSCHAU DES TAGES: Worte sind Deckel für Wunden

Worte sind Deckel für WundenFasziniert liest die FAS Anousch Mullers neuen Roman "Lori" - nochmal ein Buch über die DDR, die Stasi und Traumatisierungen, aber doch ein ziemlich anderes. Die taz lernt in Christian Goeschels und Daniel Hedingers "München 38", was die Münchner Konferenz mit dem Kolonialismus zu tun hat. Außerdem nähert sie sich der Lyrikerin Ann Cotten, die Derrida lieber auf japanisch liest. Einige Bücher setzen sich mit der direkten Nachkriegszeit auseinander, etwa Angelina Pils' "Schneider/Schwerte", über den Germanisten Hans Schwerte, der mal der Nazi Ernst Schneider war, besprochen in der FR. Die NZZ feiert Hal Ebbotts Familienroman "Unter Freunden".
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