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Es werden Posts vom Oktober, 2026 angezeigt.

BÜCHERSCHAU DES TAGES: Fertig / machen zum Tauchen

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Der FAZ klingen die Ohren beim Lautlesen der fintenreichen Verse von Jörg Schieke . In  Gilad Seliktars Graphic Novel folgt sie dem Holocaust-Überlebenden Klaus Zwilsky . Die SZ schlüpft mit George Saunders in allerhand Personen, um sie zu beschützen. Die FR lernt Taiwan von allen Seiten kennen in Yang Shuang - Zis "Taiwan-Tagebuch". Dlf Kultur denkt mit Caroline Fraser über die Verbindung zwischen Umweltverschmutzung und Serienmorden nach. KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: Auf der Suche nach einer neuen Sonne

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Die Zeit verneigt sich vor Botho Strauß , der Dinge zur Sprache bringt, für die es zuvor keine Worte gab. Mit all den einsamen Gestalten aus Philipp Oehmkes neuem Roman "Papenburg" zieht sie sich in den Atomschutzbunker zurück. Die FAZ lernt dank Walter Grasskamps Streifzug durch die Geschichte von Akademie und Avantgarde, wie die Kunst modern wurde. Eine ganz außergewöhnliche Wiederentdeckung macht die FR mit Ilse Losas Roman "Die Welt in der ich lebte". Und die FR erfährt von Jiri Dvorák , welches Tier in einer Blase aus Schleim schläft. KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: Polyphone Sprechkunst

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Die NZZ ist ganz verliebt in John Greenes Roman "Hollywood, Ending", der von zwei jungen Schauspielern in einem Film über Andy Warhol erzählt. Die FAZ attestiert Sven Regeners neuem Lehmann-Roman "Dickens-Niveau". Die SZ ist nicht vollständig überzeugt von Svenja Flaßpöhlers Beziehungstipps. Dlf fragt mit Vincent Delecroix , warum im Jahr 2001 siebenundzwanzig Flüchtlinge im Ärmelkanal ertrinken mussten. Dlf Kultur ist beeindruckt von Lucie Faulerova Roman "Ich habe den Tod gerettet" über den Suizid einer jungen Frau .  KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: Die Adelung der Fliege

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Die FAZ erfährt vom Medienrechtler Moritz Köhler , wie KI von Richtern eingesetzt wird. Die FR gräbt sich mit Frank Ashwood in die Geheimnisse der Bodenökologie ein. Die NZZ  lernt von Davide Giuriato , warum Fliegen politisch sind. Fasziniert taucht sie außerdem in die Erinnerungen der litauischen Schriftstellerin und Frauenrechtlerin Žemaitė ab. Die SZ geht mit Sophia Fritz und Julia Ebner den Ursachen toxischer Männlichkeit auf den Grund. Die Welt studiert Michel Foucaults Band "Hermaphroditen".  KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: Als die Zukunft noch offen schien

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Die FR nimmt mit Christian Buckard noch einmal wehmütig im Café Babylon neben Mascha Kaleko, Joseph Roth und Albert Einstein Platz. Gebannt liest sie auch Eka Kurniawans Geschichte eines Kindes im Bann des fanatisch frommen Vaters . Die FAZ lässt sich von Rupert Gaderer erklären, wie Soziale Medien Tribunale errichten. Und der Dlf vergnügt sich, wenn Adriano Sack einen Felix-Krull-Wiedergänger durch die Luxus - Mode - Welt der 2010er Jahre schickt. KAUFEN Sie bei Amazon

FOTOLOT: Dieser Rausch der Formen

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Wer durch die Neue Nationalgalerie schreitet, und sich mit Maurizio Cattelans peinlich vordergründigen , in Ihren Effekten wohlkalkulierten Skulpturen und Rauminstallationen konfrontiert sieht - der Papst liegt am Boden, Hitler ist auf den Knien, das Pferd hängt von der Decke und kann somit nicht durchs nachgebildete Brandenburger Tor traben -, kann nur den Kopf schütteln. Sicher, Cattelans Arbeiten haben einen gewissen Humor, der in Wahrheit jedoch nicht über Pennälerwitze hinaus geht. Aber es gibt ein Gegengift, in Berlin selbst: Leute, erinnert euch an Brassai , den Fotografen der Pariser Nacht - und noch viel mehr, ausgestellt in der Galerie Berinson. KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERBRIEF: Mit Gogol und Charms

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Ein Dorf kann ganz gewöhnlich deutsch sein und doch überwältigend: aber nur wenn es von der Buchpreis-Gewinnerin Shida Bazyar wie in ihrem Roman "Die Lücken" porträtiert wird. Die Kritiker bewundern ihr Spiel mit den Identitäten. Dora Kapralovas kleines Juwel "Die Mariborhypnose" und Jachym Topols barocker Unbildungsroman "Die Hölle gibt es nicht" vertreten würdig den tschechischen Buchmesseschwerpunkt. Manuela Müller schickt eine aufwühlende Reportage aus Sachsen, wo die Jugend wieder Hakenkreuze malt. Und eine Biografie wirft ungemütliches Licht auf den Spiegel -Gründer- Rudolf Augstein . KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: Bleib ein anständiger Mensch

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Überwältigt reist die FR mit Christian Grataloups neustem "historischem Atlas" durchs Weltall. Bewegt und amüsiert liest die FAS , wenn Natalie Amiri , Minu Barati , Shila Behjat und Düzen Tekkal von ihren Vätern erzählen. Die FAZ vertieft sich indes in Michel Foucaults Überlegungen zu "Hermaphroditen". Die SZ vergnügt sich mit Moritz von Uslars supersensitiven Meldungen aus dem Fichtenwald. Die taz bewundert, wie zart Lucie Faulerova vom vernichtenden Schmerz nach dem Suizid einer jungen Frau erzählt. Und Dlf Kultur  begibt sich mit Jaroslav Rudiš auf einen abgefahrenen Roadtrip durch die Friedhofslandschaft Europas. KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: Ungemütliche Ruhe

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Exzellent und schonungslos findet die FAZ die Augstein -Biografie der ehemaligen Spiegel -Mitarbeiter Martin Doerry und Hauke Janssen . Die FR freut sich, auch die Grüffelo - Oma kennenzulernen. Die NZZ lässt sich von Julia Trachsels Graphic Novel "Alles in allem" mitnehmen, die die Folgen eines Verkehrsunfalls verarbeitet. Der Dlf liest zwei Bücher über USA - Interventionen in Lateinamerika. Außerdem empfiehlt sie die Porträts von israelischen Aktivisten und Akademikern, Politikern, Siedlern und Säkularen der Journalistin Ruth Margalit zum besseren Verständnis Israels. KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: Tropfen von etwas Anderem

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Die Zeit entdeckt die surrealen Erzählungen der berühmten finnischen Poetin Eeva-Liisa Manner . SZ und Dlf reisen mit Lutz Seilers neuem Roman auf den verschlungenen Wegen einer Schamanin in die kasachische Steppe . Die NZZ sucht mit Volker Weiß und Jens Balzer nach Erlösung. Die FR blickt mit Franz Walter zurück auf das Leben des Journalisten Joachim Fest , einen konservativen Humanisten.   KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: "O welches Stinkvolk!"

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Die FAZ erlebt Wolf Biermann in seinen Tagebüchern und Gedichten als ewigen Dissidenten voller Kummer, Witz und Wut. Die FR blickt mit Annette Mingels in das Innere eines silbernen Zelts , das in einer kleinstädtischen Villengegend auftaucht. Die Welt vertieft sich in H.G. Adlers Studie "Der verwaltete Mensch" über die Shoah . Dlf bekommt bei Franz-Maria Sonner einen unterhaltsamen Einblick in die Gedankenwelt Gottfried Wilhelm Leibniz '. Dlf Kultur verfolgt mit Jill Lepore den Siegeszug der Maschinen .  KAUFEN Sie bei Amazon

TAGTIGALL: Homerika

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Ihre ausführliche Kritik an Christopher Nolans Film "Die Odyssee" beendete die britische Altphilologin und Homer-Übersetzerin Emily Wilson sinngemäß mit der Bemerkung, dass sie Nolan trotzdem sehr dankbar sei. Schließlich trage er auf seine Weise dazu bei, dass die Odyssee auch in Zukunft gelesen werde. Tatsächlich gibt es in jüngerer Zeit eine gewisse Renaissance: einige Dichterinnen haben sich Homers Werken auf neue Weise zugewandt. Hier ein paar Fundstücke. KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: Von Pilzen und Putztechniken

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Die NZZ lässt sich Emmanuel Carréres Familiengeschichte als Panoptikum des 20. Jahrhunderts erzählen. Die FAZ geht mit den jungen Helden aus Belinda Bauers Krimi auf Jagd nach den seltenen Eiern der Trottellumme . Mit Jess Walter konstatiert sie die tiefen Brüche in der amerikanischen Gesellschaft . Die taz empfiehlt historische Berlin-Krimis von Horst Evers und Anne Stern . Die SZ sieht in Sylvester Stallones Biografie ein gutes Gegenmittel zur selbstoptimierenden Manosphere . Und die Welt versucht mit Manuel Bittorf im Berliner Westen heimisch zu werden.  KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: Die Stimme eines Niemands in der Welt

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Der Dlf empfiehlt wärmstens Selim Özdogans Roman "Ihr kriegt uns hier nicht raus" über eine kurdisch-alevitischen Gastarbeiterfamilie in Köln Anfang der 80er Jahre. Die FAZ versucht mit zwölf Autoren die tschechische Welt "Jenseits von Prag" zu erkunden, scheitert jedoch. Mit deutlich mehr Erfolg lernt die FR mit Tash Aws findigem Roman "Der Süden" von den gesellschaflichen Spannungen in Malaysien . Die NZZ folgt hingerissen der Autobiografie Sylvester Stallones bis zu dessen Duchbruch als Rocky. Die taz kurvt um Dana Vowinckels "Anton und Alma", weiß aber nicht, wo sie andocken soll. Erste Notizen zur FAZ -Literaturbeilage finden Sie hier , darunter zum Aufmacher, der Lutz Seilers "Das tickende Herz" gewidmet ist. KAUFEN Sie bei Amazon