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BÜCHERSCHAU DES TAGES: Wunderwerke der Entzauberung

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Die angeregte FAZ begegnet bei Ann Cotten dem Weltall als Grünkohl . Mit Stanislaw Vincenz mischt sie sich in den Karpathen unter Huzulen, Chassidim und Rachmanen. Die FR lernt in einer neuen Werkausgabe Joseph Roth als begnadeten Erzähler kennen. Die NZZ durchlebt mit Angelika Klüssendorfs "Trost" Freuden und Leiden in einer Patchworkfamilie . Der Dlf taucht mit Damien Ober ins Voidverse . KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: Kippmomente

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Die Welt liest interessiert, aber auch amüsiert Witold Gombrowiczs Erinnerungen, in denen der polnische Schriftsteller unter anderem die lateinamerikanische mit der östlichen Mentalität vergleicht. Poesie von einem anderen Stern entdeckt die FR in  Martin Piekars autofiktionalem Roman über eine deutsch-polnische Mutter-Sohn-Beziehung. Der Dlf lässt sich von Telmo Pievani die Fehler der Evolution erklären. Und der Dlf Kultur lernt von Isabel Pin , wie man Kindern Nachhaltigkeit nahebringt. KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: Etwas Großes drängt ans Licht

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Die Zeit entdeckt dank Heinz Strunk die düstere Komik, die im Ende einer Beziehung stecken kann. Zur "Weltliteratur" erklärt sie Margaret Laurence ' Roman "Glückliche Tage". Ein mutiges Buch annonciert der Dlf mit Christine Koschmieders "Ein Haus für mich", in dem sich die Autorin zur Selbstbefragung nach Dessau begibt. Die taz bewundert das Einfühlungsvermögen, mit dem Megan Nolan vom Leben im Irland der Siebziger erzählt. Und der Dlf Kultur lernt dank Björn Kröger , was sich unter dem Faulschlamm des Stechlinsees verbirgt. KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: Polnischer Kraftprotz

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Die FAZ fährt mit Raimund Schulz und Odysseus zur See. Von Fritz Breithaupt lässt sie sich erklären, nach welchen Mustern sich menschliche Erfahrung formt. Die NZZ begibt sich mit Szczepan Twardoch und Bergmann Erwin Piontek auf eine imaginäre Weltumseglung durch die Jahrhunderte. Dlf Kultur bewundert, wie Elise Schmitt in ihren Erzählungen auf behutsame Weise der "Menschenschwere" entkommt.  KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: Murakamimäßig wackliger Boden

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Die FAZ geht mit Paulina Spiechowiczs Roman über ein polnisches Geschwisterpaar , das in einem Flüchtlingslager im italienischen Ostia aufwächst durch ein Wechselbad der Emotionen. Die FR hat eine gute Zeit mit Johanna Sebauers Doppelgänger-Roman "Popóm". Die SZ findet Trost in der Menschenliebe von Angelika Klüssendorfs neuem Buch. Die taz empfiehlt nachdrücklich Gusel Jachinas Roman über das Leben von Sergej Eisenstein . Die Welt vertieft sich in Stephan Möschs reichhaltige Geschichte der Bayreuther Festspiele. KAUFEN Sie bei Amazon

WO WIR NICHT SIND: Die Glühbirne hatte ein wenig gezögert

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Der slowakische Dichter Lukáš Cabala setzt mit "Denkst du noch an Trencin?" seinem Geburtsort ein Denkmal. Der surreal flirrende Roman ist voller Wurmlöcher und leuchtender Details, von Stefanie Bose kongenial ins Deutsche übersetzt. Wir treffen: vier Protagonisten und eine Stadt, die den einzig stabilen Grund in der Neondunkelheit der Gegenwart bildet. KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: Zerrissenheit jener Zeit

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Die FR findet es geradezu brillant, wie Szczepan Twardoch  in seinem neuen Roman "Sehnsucht" durch die Kontinente und Jahrhunderte wirbelt. Die NZZ gibt sich der Melancholie in Hans-Ulrich Treichels Roman "Das Karussell" hin, in dem sich ein gealterter Hochschullehrer auf die Suche nach seiner Jugend macht. Die SZ befällt das Grauen, wenn sie mit Axel Spilcker in dessen dunkle Familiengeschichte blickt, nämlich auf das Leben seines Großvaters, des NS-Reichsorganisationsleiters Robert Ley . Dlf empfiehlt Constanze Neumanns Kinderbuch über eine Mädchenfreundschaft zwischen DDR und Westdeutschland. KAUFEN Sie bei Amazon