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VORWORTE: "Leiden lernt man durch Leiden"

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Wenn man vierzig Jahre über Bücher geschrieben hat, sollte das Territorium der eigenen Interessen einigermaßen kartiert sein. Meint man. Aber Literatur schlägt immer mal wieder zu und ein, wo man es nie erwartet hätte. So hat Son Lewandowskis Debütroman "Die Routinen" die angejahrte "Vorworte"-Schreiberin wortmächtig an die Schicksale junger Kunstturnerinnen herangeführt. KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: Resilienz nach Ausbruch der Revolution

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Die FAZ lernt von Christian Spiering Interessantes über das mysteriöseste Elementarteilchen von allen: das Neutrino. Die FR empfiehlt Pascal Garniers "Die Eskimo-Lösung" als bitterbösen Noir über einen konsequenten Misanthropen. Die NZZ amüsiert sich prächtig mit der schlagfertigen Herrenfriseurin in  Zyta Rudzkas "Lachen kann, wer Zähne hat". Die Welt kommt Königin Marie-Antoinette durch die Aufzeichnungen ihres Kammermädchens Henriette Campan ganz nah. Und Dlf streift mit Clara Heinrichs experimentellem Debütroman durch die Puszta.  KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: Kohlrabiapostel

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Die FAZ gruselt sich mit Josh Winnings "beunruhigend-schönem" Horror-Roman "Verbrenn das Negativ". Die SZ lässt sich von Joseph Croitoru "Das System Netanjahu" erklären. Außerdem lobt sie Helmuth Kiesels kluges Werk über Literatur im Nationalsozialismus . Die NZZ blättert mit Spannung durch das Erinnerungsbuch der Afrika-Korrespondentin Christina Karrer , die von den Höhen und Tiefen ihres Lebens in Südafrika erzählt. Und die Welt macht sich mit Heike Behrends Biografie über den selbsternannten Propheten Gustaf Nagel zu Fuß auf ins Heilige Land.  KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: Der Musik ähnlich

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So ein Buch erscheint nicht jeden Tag: 2.368 Seiten hat Wolfgang Künnes Biografie über den so großen wie vergessenen Philosophen und Dissidenten Bernard Bolzano - die taz ist überwältigt. Die SZ ruft der Cellistin Raphaela Gromes , die in "Fortissima!" Komponistinnen wiederentdeckt, ein " Bravissima !" zu. Die FAZ entdeckt mit Gerti Tetzners "Karen W." einen höchst ungewöhnlichen Roman über die DDR, u. dlfkultur geht mit Norbert Hummelt am "Hellichten Tag" die tassen holen. KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: Aufständische Ameisen

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Die FR erforscht mit neu übersetzten Science-Fiction-Geschichten von Ursula Le Guin fremde Planeten. Die SZ analysiert mit Tessniem Kadiri die patriarchalen Strukturen ihrer Familie. Einer diktatorischen Oma begegnet sie in Mia Oberländers „Saloon“. Die FAZ liest atemlos die von NATO-Offizieren verfassten fiktiven Visionen über den Dritten Weltkrieg, die Armin Wagner zusammengetragen hat.  KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: Strahlungsfühligkeit

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Die NZZ besucht mit den "Waterjournals" des amerikanischen Künstlers, Aktivisten und Außenseiters David Wojnarowicz die Ausgestoßenen im New Yorker der Siebziger. Die taz lobt Nina Schedlmayers Biografie der lesbischen Avantgarde-Malerin Stephanie Hollenstein , die zur glühenden Hitler-Unterstützerin wurde. Das Klügste, was aktuell über China auf Deutsch zu lesen ist, sind die Essays des chinesischen Dissidenten Yang Lian , versichert die FAZ . Und Dlf Kultur lauscht mit Cécile Oumhani einem poetischen Zwiegespräch zweier Frauen am Ende der Welt. Und damit wünscht der Perlentaucher all seinen LeserInnen einen guten Rutsch ins Jahr 2026!  KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: Die Sehnsüchte von Orchideen

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Die taz jubelt über die wieder entdeckten expressionistischen Grotesken von Else Onno , alias "El Hor", die zwischen Lust- und Todessehnsucht changieren. Die FAZ blickt mit Guillaume Paoli skeptisch auf den Optimismus . In Lionel Richies Memoiren sieht sie ein hochinteressantes Stück Pop- und Kulturgeschichte . Die FR wird mit Natascha Wodins witzigen Beobachtungen in "Die späten Tage" gerne alt. Dlf bleibt bei der Lektüre von Juliane Baldys Roman "Frau Fünf" das Lachen im Halse stecken.  KAUFEN Sie bei Amazon