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BÜCHERSCHAU DES TAGES: Tigerzitrone und Alba-Trüffel

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Die SZ lauscht der Stimme von Raha Nik-Andish , dessen aus dem Iran herausgeschmuggelte "Teheran Tagebücher" ein schockierendes Zeugnis der Verbrechen der Islamischen Republik sind. Die FAZ lässt sich von Luzia Geier die Karriere von Zohran Mamdani erzählen, vermisst aber ein paar kritische Stimmen. Die FR rauscht in Petr Sestaks "Ausgebrannt" mit im wütenden Bewusstseinsstrom eines Kurierfahrers. Dlf erfährt von Frederic Schnatterer , wie Argentinien unter den Folgen von Javier Mileis Anarchokapitalismus leidet.  KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: Keinesfalls papieren

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Die FAZ blickt mit Tokuro Nukuis Thriller "Tokyo" tief in das Unbewusste der japanischen Gesellschaft . Die NZZ reist mit Tuvia Tenenbom zu israelischen Siedlern im Westjordanland . Die FR freut sich über die Figuren in Petra Morsbachs Roman "Orion", die genau so lebendig sind, wie die Wirklichkeit. Die SZ bereitet sich mit Büchern von Philipp Gassert und Klaus Brinkbäumer auf 250 Jahre Unabhängigkeit der USA vor.  Die taz singt mit  Henning Ahrens Gedichten ein Lob auf die Provinz als lyrischen Ort.  KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: Orgie aus Chlorophyll

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FAZ und SZ spazieren mit Florian Illies vergnügt auf den Spuren des Alchemisten Johannes Kunckel über die Pfaueninsel. Ganz hingerissen ist die FR , wenn ihr der Lyriker Martin Piekar in seinem Prosadebüt von seiner polnischen Migrationserfahrung erzählt. Als Geniestreich wertet die taz Ian Kumakevas Geschichte der globalen Wirtschaft, die der Historiker anhand eines Schiffes erzählt. Und die Welt blickt mit Francis Fukuyama auf den Ursprung des Populismus: Die Vetokratie.  KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: Revolution in Gedanken

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Die FR lernt allerhand dazu, wenn Sigrid Damm mit Wortspielen ihre Lektüreschätze präsentiert. Dem Kirchenhistoriker Jörg Ernesti folgt sie durch Höhepunkte und Niederungen der Geschichte des Papsttums. Die NZZ zieht mit Heike Geißlers Kohlhaas-Wiedergängerin Michaela begeistert in Lumpen durchs Land. Angeregt liest der Dlf , wenn Daniela Dröscher über das Sprechen nachdenkt. Außerdem empfiehlt er nachdrücklich Miriam Carbes großen Generationenroman "Unerwünschte Töchter". KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: Fesselnd auf schleichenden Pfoten

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Die FAZ besteigt mit Angelika Overath den Gipfel des Calanda. "Spektakulär, ja geradezu grotesk" findet die NZZ den Fall des SS-Intellektuellen Hans Ernst Schneider , dessen Leben die Historikerin Angelina Pils nachspürt. Die SZ macht sich mit dem Migrationsforscher Volker M . Heins Hoffnung auf sichere Häfen für Geflüchtete. Die taz vergleicht mit Andrea Rottmann queeres Leben in DDR und BRD. Und Dlf Kultur freut sich über neu übersetzte Miniaturen von Jorge Luis Borges. KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: Vertreterin des sokratischen Zweifels

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Dlf spürt in Anne Webers Reflexionen über die Poesie eine unbändige literarische Kraft . Die FAZ erfährt von Oliver Jahraus , wie sehr das Denken Martin Heideggers mit dem Nationalsozialismus verknüpft war. Dlf Kultur erlebt mit Oisín McKenna und ihren Großstadt- Milennials einige deftige "Hitzetage" in London. Die NZZ lässt sich von Andrea Hammel die weniger heroische Seite der Kindertransporte aufzeigen, mit denen jüdische Kinder vor den Nazis gerettet wurden.  KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: Anonyme Amigophagen

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Die FAZ begleitet vergnügt den Kröterich Konrad aus dem Kinderbuch von Anke Kuhl und Oren Lavie bei seiner Suche nach etwas noch Köstlicherem als Fliegen. Von  Paula Peretti und Dorthe Voss lässt sie sich das Leben von James Krüss erzählen - auch die dunklen Seiten. Dlf ist begeistert von Antonio Scuratis Roman "M. Das Ende und der Anfang", der aus der Perspektive Mussolinis vom Faschismus erzählt. Die Welt blättert interessiert durch den Band von AFF Architekten , der brutalistische Schulbauten vorstellt.  KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: Mit einer gehörigen Portion Boshaftigkeit

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Die FAZ blickt mit Kiran Desai auf "Die Einsamkeit von Sonia und Sunny", die weder Tradition noch Freiheit glücklich macht. Wer die politische Lage in der Slowakei verstehen will, dem empfiehlt die FR Michal Hvoreckys Band "Dissident". Die SZ amüsiert sich mit Karine Tuils Roman "Die Liebeshungrigen" über die nicht unbeträchtlichen Macken der Pariser Hautevolée . Die taz lernt mit Benedikt Kaisers Band "Der Hegemonie entgegen" die  Strategie für eine identitäre rechte Revolution . Dlf Kultur geht mit Dagmar Knigge auf Spurensuche nach der Nazivergangenheit ihres Opas. KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: Krüger, Lachnicht oder Fuchs

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Die FAZ erfreut sich im neuen Band der Rostocker Werkausgabe an Uwe Johnsons Beschreibungen der Mentalität der Berliner. Mit Jan - Werner Müller denkt sie über Architektur und Demokratie nach. Den zugleich seltsamsten und poetischsten Roman des Jahres entdeckt die FR mit Ricardo Romeros "Ich bin der Winter". Die SZ bewundert, wie Kiran Desai quer durch alle Genres über Einsamkeit sinniert. Dlf Kultur lernt derweil von Ciara Greene und Gillian Murphy , dass unser Gedächtnis erst perfekt ist, wenn es vergisst.   KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: Am aufgeklappten Krokodilsmaul entlang

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Die FAZ liest berührt, wie Thomas Medicus dem Suizid eines erfolgreichen Arztes und Vaters nachspürt. Amüsiert folgt sie indes Madame Nielsens Bericht einer dänischen Performance-Künstlerin, die mit einem deutschen Theater aneinander gerät. Als Plädoyer für mehr Menschlichkeit würdigt die FR Gabriele von Arnims neues Buch über Abschiede. Als "vielleicht unbekanntestes Meisterwerk" der amerikanischen Literatur des letzten Jahrhunderts preist die NZZ Sherwood Andersons Roman über kuriose Gestalten in Ohio. Gebannt folgt Dlf Kultur dem Investigativ-Journalisten Patrick Radden Keefe , der dem mysteriösen Tod eines jungen Hochstaplers in London nachspürt. KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERBRIEF: Nacktheit der Verhältnisse

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Im Mai haben wir für Sie überwiegend ermunternde Lektüre zusammengestellt: David Vajda führt uns an der Seite einer exzentrischen Bohème-Familie   von Berlin über die Provence nach Hollywood, Dana Grigorcea erzählt eine zarte Liebesgeschichte in der bukolischen Sommeridylle der rumänischen Karpaten, Judith Schalansky erschafft aus Marmor etwas fein Ziseliertes und Craig Brown sammelt die kuriosesten Anekdoten aus dem Leben der Queen. Ernste Töne schlagen Nicholas Potter an, der die autoritäre Linke aufs Korn nimmt, und Christoph Peters , der auf Entzug geht. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: Wortwörtlich in der Tinte sitzend

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Die NZZ verneigt sich vor Safae el Khannoussi , die in ihrem Roman "Oroppa" von Amsterdamer Kifferkaschemmen bis ins Pariser Belleville führt. Die Welt kann in den gesammelten Tarzan -Comics von Hal Foster die wechselnden Dschungel-Outfits des Helden vom "asymmetrischen One-Shoulder-Top" zum "Leo-Schlüpfer" bewundern. Die FAZ lässt sich mit der Hörbuch-Version von Iryna Fingerovas Roman "Zugwind" von Schmerz und von Lebensliebe erzählen. Die SZ lernt in Petra Webers Biografie über Hildegard Hamm-Brücher eine Politikerin kennen, wie sie heute dringend gebraucht wird.  KAUFEN Sie bei Amazon

VORWORTE: Diese Königin will keine Untertanen

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Dichter und Philosophen haben mit der Idee gerungen. Nun soll uns ausgerechnet ein Dienstmädchen vorleben , was Freiheit ist? Vorsicht, geschätzte Leserschaft: Catherine Guérards "Renata Wasweißich" tut das auf ungewohnte, zugleich bescheidene und ziemlich radikale Art - und zeigt nicht zuletzt auf, wie sich einem das eigene Denken dabei in den Weg stellen kann. KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: Möglichkeit paralleler Welten

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Hochaktuell findet die taz Johann Reißers Roman „Pulver“, der ihr am Beispiel von Max von Duttenhofer die Geschichte der deutschen Rüstungsindustrie erzählt. Außerdem empfiehlt sie Bücher von Alice Hasters und Maria - Sibylla Lotter , die sich beide mit der Rolle des Opfers in unserer Gesellschaft befassen. Die Welt bleibt gern im Schnee stecken, solange Karl Ove Knausgard davon erzählt. Die FAZ blickt mit Kathrin Fischer kritisch und angeregt auf die Ideologie der Achtsamkeit . Und Dlf Kultur freut sich, dass mit Monique Wittigs „Opoponax“ ein französischer Klassiker der queeren Literatur noch einmal auf Deutsch vorliegt. KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: Literarisches Streetview

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FAZ und NZZ verneigen sich geradezu vor Lukas Bärfuss , der die Geschichte seiner komplizierten Mutter zur Gesellschaftsanalyse ausweitet. Die FAZ empfiehlt außerdem neue Ingeborg - Bachmann -Biografien von Andrea Stoll und Dieter Burdorf . Der Dlf lässt sich von John Horne Burns ' Klassiker von 1947 durch die Galleria Umberto in Neapel führen. Außerdem erlebt er mit Robert Seethaler die Straße als Wimmelbild schillernder Charaktere. Produktiv verstört bleibt der Dlf Kultur zurück, wenn die schwedische Autorin Ellika Lagerlöf von Kindern erzählt, in deren Mündern Perlen gezüchtet werden.  KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: Situationship in der Ming-Dynastie

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Die FR empfiehlt Matthias Nawrats Roman "Das glückliche Schicksal" als wertvolle Vergegenwärtigung der polnischen Geschichte . Die Zeit blättert angeregt im Band "The Way Back" mit bisher unveröffentlichten Fotografien von Bruce Davidson .  Dlf lernt in Garth Greenwells Roman über den Krankenhausaufenthalt eines Dichters die Literatur als Medizin für den Körper in Extremsituationen kennen. Und Dlf Kultur entledigt sich mit Amanda Lee Koes unsterblichen Schlangenschwestern unliebsamer Männer.  KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: Suchbewegung des Schreibens

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Die FAZ lauscht mit Lea Singer an der Tür, hinter der Lucian Freud die Queen porträtierte und hört geistreiche Pointen. Außerdem schwelgt sie in der kaleidoskopartigen Prosa , mit der sich Marlene Stoessel nach schwerer Krankheit zurück ins Leben tastet. Die NZZ vertieft sich in Karl-Markus Gauß ' tiefgründige Reise-Essays. Die Welt blickt interessiert und kritisch auf Thomas Deichmanns Berichte von Peter Handkes Jugoslawienreisen. Die taz ist erschüttert von Adrian H. Koerfers autobiografischem Buch über den systematischen Missbrauch an der Odenwaldschule. KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: Verführerisches Kunststück

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Die SZ lernt von Martina Winkler wie die Slowakei um die Demokratie und ihren Platz in der EU ringt. Mit Martin Adam versucht sie die polnischen PiS-Wähler zu verstehen. Die FR freut sich über "hinreißende" Sexszenen und sich erfüllende Flüche im neuen Roman von  Dana Grigorcea . Dlf Kultur verbringt eine solide und unterhaltsame Lektüre mit Thommie Bayers neuem Roman "Gern gesehene Gäste" über eine zwiespältige Freundschaft.   KAUFEN Sie bei Amazon

VORGEBLÄTTERT: 20 Jahre Zeitschrift für Ideengeschichte

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Die Zeitschrift für Ideengeschichte wird zwanzig Jahre alt! In einigen Tagen erscheint das Jubuiläumsheft zum Thema " Türhüter ". Es spürt der Autorität und den Mythen einer Grenzfigur nach, die auch beim Zeitschriftenmachen eine Rolle spielt, von Apostel Petrus an der Himmelspforte über das Vorzimmer im Kanzleramt bis in die Clubkultur . Wir freuen uns den Beitrag von Ralph Bollmann vorabdrucken zu dürfen: "Frau Baumann - Über den Zugang zur Kanzlerin". KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: In sich selbst die ganze Welt

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Die FAZ findet Susanne Schlegels Kulturgeschichte über die Erforschung von Intelligenz alles andere als doof. Die FR erfreut sich am "grandiosen" Naturschauspiel in den Erzählungen des ukrainischen Schriftstellers Hryhir Tjutjunnyk . Die NZZ vertieft sich in ein fantastisches Märchen über die Liebe zwischen einem Leguanweibchen und einem Dichter von Anna Maria Ortese . Die taz erlebt mit Armin Thurnher "Untersternstunden der Menschheit".  KAUFEN Sie bei Amazon