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BÜCHERSCHAU DES TAGES: Deine Zunge ist in Liebe getaucht

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Die FAZ erinnert sich mit Jina Khayyer an den Iran im Jahr 2000. Die FAS verfällt den „im Spektrum lauwarmen“ Figuren im neuen Roman von Leif Randt . Einen sehr ungewöhnlichen DDR-Roman verdankt sie Karsten Krampitz , der von einer Kommune von Schwerbehinderten erzählt. Die SZ spart nicht an großen Vergleichen nach der Lektüre von Nelio Biedermanns Debütroman über die Geschichte Ungarns. Die taz blickt mit Hannah Lühmann hinter die Fassade von Tradewifes und denkt mit einem von Miriam Lang , Mary Ann Manahan und Breno Bringel herausgegebenen Band über „Grünen Kolonialismus“ nach. KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: Huhn im Freibad

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Die FR verirrt sich begeistert in Nava Ebrahimis kunstvoll verschacheltem Roman "Und Federn überall". Die NZZ kämpft mit Max Goldt vergnügt gegen die "Schrumpfkommunikation der Medien" an und taucht mit Michael Sommer und Stefan von der Lahr ein in die "verdammt blutige Geschichte der Antike". Die FAZ bewundert, wie Nadia Pantel anhand von Frankreichs Küche französische Gesellschaftsverhältnisse beleuchtet. Schmerzhaft intensiv und "hochpolitisch" erscheint der SZ Albert Ostermaiers Roman über Pasolinis verzweifelte Liebe zu dem viel jüngeren Ninetto.  KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: Am Goldstrand des Fabulierens

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NZZ und FR applaudieren Katerina Poladjan , die mit den Erinnerungen eines Regisseurs von einer Therapiecouch im heißen Rom in die Weiten der Geschichte führt. Dlf lobt Kamel Daouds Roman "Huris" über die Grausamkeiten des "finsteren Jahrzehnts" in Algerien. Die SZ zieht den Hut vor Götz Alys Opus Magnum über die NS-Zeit - hat aber auch ein paar Kritikpunkte. Eine schonungslose Selbstbefragung liefert der FAZ der Sänger Marco Wanda. KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: Unerschöpflich feuernde Fiktionskanonen

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Ganz verzaubert ist die FAZ , wenn sich Anne Serre auf einer somnambulen Zugreise von Paris nach Montauban aus dem eigenen Text herausschreibt. Sofort nach der Lektüre vermisst sie außerdem die Helden aus Lina Schwenks Debütroman "Blinde Geister". Die FR kürt Henning Sußebachs Spurensuche nach seiner Urgroßmutter "Anna" schon jetzt zu einem der Sachbücher der Saison. Mit großem Interesse liest sie auch die Erinnerungen von Verleger K . D . Wolff . Die NZZ verdankt dem Althistoriker Mischa Meier ein neues Bild der Hunnen.  KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: Geradezu eine Menschwerdung

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Interessiert folgt die SZ dem schwedisch-gambischen Journalisten Amat Levin , wenn der versucht, dem afrikanischen Kontinent seine Geschichte zurückzugeben. Amüsiert und zugleich kritisch blickt sie mit Valentin Groebner auf den Tourismus. Die FR begibt sich derweil mit Percival Everetts „Dr. No.“ auf die Suche nach dem zerstörerischen Nichts. Die FAZ empfiehlt neue Kinder- und Jugendbücher: Besonders gern lässt sie sich von Inga Krause Fahrradtour durch eine Stadt im Memphis-Design nehmen. Die Welt kostet mit Kafka Ofenschlupfer. KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: Eher Couch Potato als Muscle Mommy

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Die FAZ widmet sich mit dem italienischen Mythologieforscher Furio Jesi nicht den gelungenen, sondern den gescheiterten Revolutionen . Die SZ klärt mit Jonathan Coe einen Mord im rechten Milieu auf. Die taz ruft mit Nino Haratischwili : "Europa wach auf!" Die Welt jubelt: Raphaela Edelbauers neuer Roman über fanatische Philosophen , linke Attentäter und Fake News ist ein "Sieg der Fiktion". Dlf empfiehlt Lina Schwenks Romandebüt "Blinde Geister". Und Dlf Kultur preist Anja Kampmanns Buch über die Variété-Tänzerin Hedda, die den Aufstieg der Nazis miterlebt.   KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: Verschwitzt und keine Sekunde zu lang

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Die FAZ freut sich, dass Angela Steidele in ihrer mit viel Filmgeschichte garnierter Romandoppelbiografie von Marlene Dietrich und Greta Garbo auch den queeren Blick der beiden Diven füreinander in den Fokus nimmt. Die SZ zerbricht in Verena Keßlers rasantem Roman an Obsession, Neid und Narzissmus im "Gym". Außerdem fragt sie sich mit dem Soziologen Nils C . Kumkar , wie man produktiver spalten kann. Dlf Kultur freut sich mit José Rizals "Noli me tangere" über die deutsche Neuauflage eines philippinischen Klassikers von 1887. KAUFEN Sie bei Amazon