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WO WIR NICHT SIND: Am Ende der Nacht

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Der französisch-marokkanische Autor Abdellah Taïa erzählt in seinem Roman "Die Bastion der Tränen" von einer schwulen Jugend in der marokkanischen Küstenstadt Salé, voller Liebe zu seinen sechs Schwestern und Lust am Skandal. Dabei dekliniert er alle Facetten der Transgression durch, von der befreienden Rebellion bis zum blanken Verbrechen. KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: Augenspiel der Liebe

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Die FR empfiehlt wärmstens Andrea Brills Biografie der Emilie du Chatelet , die so viel mehr war als die Geliebte Voltaires: nämlich eine geniale Mathematikerin , Physikerin und Philosophin. Beeindruckt ist sie auch von Iryna Fingerovas autobiografischem Roman "Zugwind", der vom Leben und den Ängsten einer jüdischen Ukrainerin in Deutschland erzählt. Die SZ folgt amüsiert Jens Sparschuhs "Waldmeister", den es als Koch in ein Restaurant in Brandenburg zieht. Die taz liest interessiert Christoph Links' Geschichte der verschwundenen Verlage in der DDR. Die Welt feiert mit Thomas Hettche die Liebe als Himmelsmacht. Die Notizen zur FAS -Beilage finden Sie hier . Die FAZ - und SZ -Beilagen werten wir in den nächsten Tagen aus. KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: Betörenlassen braucht Zeit

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Die FAZ folgt dem Kunsthistoriker Joseph Imorde interessiert dabei, wie er in sechs Fallstudien Benjamins Vision einer Demokratisierung der Kunst zerlegt. Von Christoph Links erfährt sie, weshalb so viele DDR-Verlage verschwanden. SZ und FR lesen berührt, wie einfach und weise sich Siri Hustvedts an Paul Auster erinnert. Die NZZ staunt, mit wieviel Witz die Ukrainerin Iryna Fingerova vom Alltag im deutschen Exil schreibt.  Dlf Kultur lernt von Tupoka Ogette , wie man Rassismus trotzt. Und der Dlf begibt sich mit Maylis de Kerangal gern ins erzählerische Dickicht. KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: Am Ende wird ein Mensch sichtbar

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Die FAZ schmökert in Pierre Michons "Wintermythologien", die Religiöses mit Irdischem verbinden: erstklassige Literatur, lobt sie. Außerdem vertieft sie sich in Joscijka Abels historischen Roman über den Architekten Bernardo Rossellino und die Welt der Frührenaissance . Die NZZ ist begeistert von den Memoiren Liza Minellis , die von ihrer komplizierten Beziehung zur Mutter Judy Garland erzählen. Dlf gibt sich dem "großen Assoziations- und Sprachstrom" hin, den Laura Freudenthaler in ihrem Roman "Iris" erschafft. Die Notizen zur Zeit -Beilage finden Sie hier . KAUFEN Sie bei Amazon

VORWORTE: "Wenn ich ernst sein könnte, dann wäre ich ernst"

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Die Themen, die sein Werk umkreist, sind gewichtig genug. Libanons traumatische Geschichte; Homosexualität und Aids-Epidemie; Flüchtlingskrise ; Figuren, die vom Leben an den Rand gedrängt werden. Rabih Alameddine geht diese Stoffe couragiert und eigenwillig, mit Ironie und Witz an, riskiert dabei auch mal einen Misston. Doch sein jüngster, in den USA mit dem National Book Award gekrönter Roman ist zum Triumph geraten. KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: Flagrante Spuren wie Lockrufe

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Die FR geht mit Uwe Kolbe auf eine poetische Reise entlang der Elbe . Die FAZ durchlebt mit Hu Anyan die Odysee der Niedriglohn-Arbeit in China. Wolfgang Brenners Kulturgeschichte des Kochens schmeckt ihr leider nicht so gut. Die NZZ setzt sich mit Ronen Steinke für Meinungsfreiheit ein. Dlf Kultur erfährt von Tupoka Ogette , wie es war, als Schwarzes Kind in der DDR aufzuwachsen.  KAUFEN Sie bei Amazon

FOTOLOT: Kleine Brötchen

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Wie schafft man es als neuer Fotograf, wahrgenommen zu werden? Der Betrieb wirk derart abgeriegelt, dass kaum noch Eingänge zu finden sind. Gerade mal alle paar Jahre schafft es ein Talent, all die bürokratischen Hürden, die kunstfernen Richtlinien bei der Förderung, die bescheidenden Verhältnisse an den (Fach-)Hochschulen, bei denen es meist nur zu einer soliden Grundausbildung reicht, zu überstehen, und sichtbar zu bleiben . KAUFEN Sie bei Amazon