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BÜCHERSCHAU DES TAGES: Ich rieb die Wolken aus den Augen

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Die NZZ blickt fasziniert in die Memoiren  Banines , der Geliebten von Ernst Jünger , die ihn auch anhimmelte, wenn er sie Briefe zu anderen Geliebten bringen ließ. Wie geschliffen Liz Moore vom dicken Literaturprofessor Arthur erzählt, gefällt der FR . Die FAZ mag, dass Thomas Lang in seinem Melville-Roman mehr auf Eigensinn statt auf Gefälligkeit setzt. Dlf Kultur entdeckt mit Miroslav Hlauco einen großen tschechischen Erzähler. Und der Dlf stimmt sich mit Dita Zipfel auf den Sommerurlaub ein. KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: LSD-getunter Geist

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Die FAZ versinkt in Volker Reinhardts Rousseau-Biografie, in der sie einen großen Selbstdarsteller kennenlernt. Als eine der interessantesten politischen Figuren der Gegenwart erscheint ihr hingegen Viktor Orban nach der Lektüre von Stefano Bottonis neuer Biografie. Die NZZ lässt sich von der Historikerin Ute Daniel über die Finanzpolitik der Weimarer Republik aufklären. Die taz verfällt der Fabulierlust von Ken Keseys dystopischem Seemannslied. Und Dlf Kultur lernt von Norbert Sachser und Niklas Kästner , dass Nachtigallen versuchen, Autos zu übertönen.  KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: Kleine Fehler in der Biografie

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"Alle belebten Dinge halten den Atem an" in  Charlotte Mews  Lyrik, auch der Kritiker dieses Bandes in der NZZ : Brüche im Versmaß lassen Wahrheit beim Blick auf das Innere durchblitzen. Die SZ   findet den Alarmismus im Essay "Was wollen wir?" des Bundeswehrobersts a. D. Roderich Kiesewetter in Ordnung und stellt sich unbequemen Einsichten  in Sachen Russland . Die FAZ bespricht Krimis und staunt, dass sich der Held in Gianrico Carofoglios "Der Horizont der Nacht" seinen Abgründen stellt.  KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: Das Brodeln des Kiezes

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"Das Ende vom Lied" ist ein Lied vom Anfang und vom Ende - der Deutschlandfunk ist begeistert von Michael Wildenhains Westberlin-Roman. Die taz sieht in Andrea Böhms "Fighting Like a Woman" nicht nur Frauen , die zurückschlagen , zu. Zugleich lernt sie in Son Lewandowskis Roman "Die Routinen" wie Mädchen beim Kunstturnen zugerichtet werden. Die FAZ lernt mit Lena Winkel zwar nicht "Tiere richtig zeichnen", aber dafür sehr viel über die faszinierenden Potenziale des Sachcomics .  KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: Eheprobleme sieht der Naseweiß schon wuchern

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Die FR staunt, wie fortschrittspessimistisch und konservativ der junge Max Frisch war.  Die Welt schunkelt zu Schlagern wie „Kann denn Liebe Sünde sein“ in Judith Kesslers Biografie über den Liedtexter Bruno Balz . Die FAZ findet es sogar interessant, wenn sich der Psychoanalytiker Massimo Recalcati bei seinem Abgleich der Bibel mit Freud verläuft. Außerdem begleitet sie Christopher Wimmer von Kurdistan bis zur Pariser Kommune und lernt, wie Gesellschaften entstehen. Und Dlf Kultur bewundert, wie einfühlsam Ludovic Lecomte von einem jungen Mann mit Angststörung erzählt.  KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: darniedersacktse, die dankmar dagbar

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Kurz und knapp auf den Punkt gebracht: Die FAZ empfiehlt wärmstens Abbas Khiders Roman "Der letzte Sommer der Tauben" über das Leben in einem Gottesstaat . Dlf Kultur taucht mit Safia Al Bagdadis "Unser Haus mit Rutsche" in eine fröhlich-multikulturelle Kindheit ein, in die plötzlich der religiöse Wahn einbricht, und er saust mit Karl - Markus Gauß hellsichtig und beschwingt durch Mitteleuropa . In Tomer Gardis Roman "Liefern" begleitet die Zeit mit viel Empathie Essenslieferanten auf der ganzen Welt. Sehr gut besprochen werden außerdem zwei Gedichtbände: Dagmara Kraus ' "wille zur mache" ( Dlf Kultur ) und Renate Schmidgalls "Kein Verlass auf Uhren und Gestirne" ( FAZ ). KAUFEN Sie bei Amazon

BÜCHERSCHAU DES TAGES: Nonchalant in der Luft baumeln

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Die SZ lobt Bernhard Schlinks Essay über Gerechtigkeit in höchsten Tönen. Die FAZ lässt sich von Bühnenverlegerin Ute Nyssen beschwingte Anekdoten aus der Theaterwelt erzählen. Die NZZ gerät mit Judith Hermanns neuem Buch über die SS-Vergangenheit ihres Großvaters in einen "literarischen Taumel", der sie ein bisschen schwindelig zurücklässt. Die NZZ entdeckt im erstmalig veröffentlichen Abitur-Aufsatz von Max Frisch , wie wertkonservativ der Schriftsteller in jungen Jahren war. Der taz eröffnen sich im Fotoband des Kollektivs femxphotographers vielfältige Perspektiven auf die Liebe.  KAUFEN Sie bei Amazon